Initiative der Bäuerinnen: Plogging erreicht Weitra

Erstellt am 01. Oktober 2022 | 04:01
Lesezeit: 2 Min
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Manuela Huber von den Bäuerinnen des Gebietes Weitra und Clara Floh von der Landjugend freuen sich schon auf die Eröffnung des „LANDe Platzls“ am 1. Oktober.
Foto: privat
Das erste „Landeplatzl“ im Bezirk Gmünd klärt über Verhalten im Sinne eines „guatn Mitanaund“ auf und lädt zum Müllsammeln ein.

Auf Initiative der Bäuerinnen um Weitra bekommt die Braustadt das erste „LANDe Platzl“ im Bezirk Gmünd. Dabei geht es um aktiven Schutz des ländlichen Raumes und um den Bewegungstrend „Plogging“. Präsentiert wird das Projekt am 1. Oktober um 14 Uhr in der Glockengießerei bei der Stadtmauer (nahe Volksschule).

„Das ‚LANDe Platzl’ der NÖ Bäuerinnen soll für gutes Miteinander stehen. Wir bekommen dabei Unterstützung von der Landjugend, das Projekt ist somit generationenübergreifend“, betont Gebietsbäuerin Manuela Huber, die sich mit Landjugend-Leiterin Clara Floh für das „LANDe-Platzl“ in Weitra eingesetzt hat. Bei der Glockengießerei, Station der Weitraer „Biermeile“, werden Hinweise über das richtige Verhalten im ländlichen Raum aufklären. „Dazu gehört auch das Müllsammeln“, sagt Huber.

Am „LANDe Platzl“ wird auch der neue Bewegungstrend „Plogging“ vorgestellt: Plogging bedeutet, dass während des Spazierens, Wandern oder Laufens Müll gesammelt und umweltgerecht entsorgt wird.

„Direkt bei der Glockengießerei gibt es keine Müllcontainer, aber wir werden mit Wegweisern zu den Müllcontainern bei der nahegelegenen Volksschule hinführen. Dort kann der gesammelte Müll dann entsorgt werden“, lädt Huber zur Eröffnung des Landeplatzls ein – es wird auch für das leibliche Wohl gesorgt.