Dach wird saniert: Solarstrom für Hallenbad. Litschauer Hallenbad ist noch bis Ende September geschlossen. Noch heuer sollen dort und über Volksschule und Kindergarten Photovoltaikanlagen installiert werden.

Von Markus Füxl. Erstellt am 08. Juli 2019 (04:55)
Archiv/Michael Schwab
Die Sanierungsaufgaben für das Litschauer Hallenbad wurden in der vergangenen Gemeinderatsitzung vergeben.

Weitere Schritte setzte die Gemeinde Litschau für die Renovierung des Hallenbades bei ihrer Gemeinderatsitzung am 27. Juni.

Nachdem bekannt wurde, dass das Dach über dem Whirlpool morsch war, wurde ein Lösungskonzept erstellt, die NÖN berichtete. Dieses wurde in der Sitzung vorgelegt und beschlossen. Außerdem wurden die Firma Eschelmüller um 62.000 Euro mit den Spengler- und Zimmerarbeiten und die Firma Hauer um 13.000 Euro für Arbeiten an der Lüftungstechnik und Elek troinstallationen beauftragt.

Gleichzeitig soll der Übergang zu einem Nebendach, das ein Flachdach ist, neu gemacht werden. „Die Starkregenereignisse werden immer mehr. Damit da nichts auf uns zukommt, wird das Dach zuerst abgetragen und dann neu aufgetragen“, erklärt Stadtamtsdirektor Jürgen Uitz. Der Tagesordnungspunkt wurde mit der Enthaltung von Bürgerlisten-Mandatar Roland Edinger beschlossen.

"Prüfung bis September, ob Dächer verstärkt werden müssen"

Außerdem sollen Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Hallenbades, des Kindergartens und der Volksschule Litschau installiert werden. „Die WEB Windenergie AG übernimmt die Installation, wir können dann so viel Strom beziehen, wie wir dort brauchen. Der Rest wird eingespeist“, erklärt Bürgermeister Rainer Hirschmann. Bis September soll erhoben werden, ob die Dächer entsprechend verstärkt werden müssen. Die Montage soll im Oktober stattfinden.

Ersten Schätzungen zufolge sollen sich die geschätzten Kosten nach etwa zehn Jahren amortisieren. Die PV-Anlagen sollen 20 Jahre lang gepachtet werden. Dann könne der Vertrag gekündigt werden und die Anlagen gehen in den Besitz der Gemeinde über, erklärt Uitz.

In der Sitzung wurde auch beschlossen, dass der neue und sehr aktive Tennisclub Litschau die beiden Plätze ohne Pachtkosten verwenden darf.