„Schrammelklangerl“: Ausverkauft bis zum letzten Platz. Mit dem Juli ging das „Schrammelklangerl“ zu Ende – mit zwei Top-Acts und einer Top-Bilanz.

Von Sebastian Dangl. Erstellt am 08. August 2020 (06:43)
Ursula Strauss und Ernst Molden präsentierten ihr erstes gemeinsames Album.
Foto: Sebastian Dangl

Krönender Abschluss im Herrenseetheater: Für das Finale des „Schrammelklangerls“ beehrten Liedermacher Ernst Molden mit Schauspielerin/ Sängerin Ursula Strauss sowie „Der Nino aus Wien“ das Litschauer Musikfestival. Mit den zwei Top-Acts sorgte Gründer Zeno Stanek nochmal für ein ausverkauftes Herrenseetheater.

Nach einem Juli, in dem kein Wochenende ohne Konzerte auskommen musste, zeigt sich Stanek glücklich über den Erfolg den Widrigkeiten zum Trotz: „Wir waren jedes Mal komplett ausverkauft und kamen auf insgesamt 3.000 Besucher.“ Die Zahlen der vorigen Jahre konnten auch theoretisch nicht erreicht werden. „In einem normalen Jahr hätten wir mehr als das Doppelte erreicht“, sagt er. Um den strengen Hygieneauflagen gerecht zu werden, mussten das Festival geschrumpft und die Konzerte verteilt werden.

Besonderes Lob hat der Organisator für die Disziplin des Publikums bei der Einhaltung der Regeln: „Alle von uns gesetzten Maßnahmen haben funktioniert. Ich glaube, wir waren ein Vorbild für viele andere Musikveranstaltungen.“

Das Konzept des „Schrammelklangerls“ biete auch Vorteile gegenüber der großen Version. Es sei organisatorisch angenehmer gewesen, habe mit weniger Besuchern gerechnet werden müssen. Für 2021 wird trotzdem gehofft, den See wieder mit der regulären Ausgabe in Schwingungen versetzen zu können.