Gmünder Sole-Felsen-Hotel: Neue Wege zur Sicherheit. Hersteller von innovativem Filtersystem verspricht „sicheren, sterilen Platz“ im Sole-Felsen-Hotel.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 30. Oktober 2020 (05:57)
Keine überdimensionale Heizung, sondern ein desinfizierender und desodorierender Luftfilter: Sole-Felsen-Welt-Geschäftsführer Bernhard Strohmeier präsentiert den neuesten Zuwachs im Hotel-Restaurant.
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Innovative Wege geht das Sole-Felsen-Hotel in Gmünd im Kampf gegen das Coronavirus: Es geht mit portablen Luftfiltern, die mittels UV-Lichtes und einer speziellen Form des Ozons arbeiten, gegen Viren und Bakterien in der Raumluft und auf Oberflächen vor.

Was Kitzbühel hat, das kann auch Gmünd bieten

UV-Licht wird in der Bezirkshauptstadt Gmünd seit vielen Jahren zur chemiefreien Desinfektion des Leitungswassers verwendet. Covid-19 hat die Strahlen allerdings auch für den Alltagsgebrauch interessant gemacht.

Wintersport-Hotspots wie Kitzbühel wollen mit UV-C-Geräten etwa zur Keimfrei-Haltung von Gondeln dagegen vorbeugen, im Coronawinter zu Covid-Hotspots zu werden. Auch Märkte, Flughäfen oder Spitäler rüsten sich zunehmend mit ultravioletten Waffen gegen das Virus.

Mix aus UV und schonender Form von Ozon

Im Sole-Felsen-Hotel war zunächst mehrere Tage in der Lobby ein erster „R-Filter“ der Wiener Betriebshygiene-Spezialisten Kopfinger im Einsatz, diese Woche kommt ein zweites Gerät dazu – beide sollen künftig den Restaurantbereich zur corona-freien Zone machen.

Thomas Kopfinger verspricht, dass sich Besucher hier an einen „sicheren, sterilen Platz“ begeben: „Mittels UV-C-Licht sowie einer speziell schonenden Form von Ozon, dem ‚Bonding Ozon‘, werden alle Viren und Mikroorganismen in der Raumluft bzw. auf Oberflächen nachhaltig zerstört.“

Das Gerät funktioniert laut Kopfinger ohne Chemie, kommt ohne Filter aus und zerstört neben Viren und Bakterien auch unangenehme Gerüche, was es auch zur Option für Raucherzimmer oder Toiletten macht.

Der Vergleich soll nun sicher machen

Die ersten Gäste im Hotel, das sich hinsichtlich der Buchungslage nach einem Knick im Spätsommer wieder erholte und zuletzt am verlängerten Wochenende auch wieder ausgebucht war, registrierten die neue Filteranlage bereits interessiert.

Was das Teil tatsächlich an der Zusammensetzung der Raumluft geändert hat, das hat Geschäftsführer Bernhard Strohmeier diesen Freitag erstmals schriftlich: Da werden nach einer zweiten Luftmessung erstmals Vergleichswerte vorliegen.