Schloss Weitra soll mehr bieten

Erstellt am 28. Juni 2019 | 04:54
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Frauenpower für die Attraktivierung des Schlosses Weitra: Vizebürgermeisterin und Obfrau des Kulturvereines Petra Zimmermann-Moser, Projektmanagerin Amelie Zlocha und Kulturverein-Obfraustellvertreterin Conny Stütz (v.l.).
Foto: Karin Pollak
Schloss Weitra soll Top-Ausflugsziel werden. Wettbewerb läuft.

Das Schloss Weitra steht ab 5. Juli wieder ganz im Zeichen des Schloss Weitra-Festivals. Im Hintergrund laufen bereits Maßnahmen, um das Schloss zu attraktivieren und auch außerhalb der Festival-Saison zu einem Besuchermagneten zu machen.

Architekten-Wettbewerb gestartet

„Für das neue Konzept wurde ein Architekten-Wettbewerb gestartet, die Einreichfrist endet Anfang September“, zeigt Amelie Zlocha auf, die seitens der Kulturabteilung des Landes für das „Projektmanagement auf Zeit“ auf Schloss Weitra arbeitet, für eine professionelle Betriebsführung sorgt und Weiterentwicklungsmaßnahmen trifft. Erklärtes Ziel ist dabei, das Schloss Weitra zu einem Top-Ausflugsziel in Niederösterreich zu entwickeln.

„Geplant sind die Neugestaltungen der Ausstellungen über die Fürstenberger und über das Bier. Es muss einfach mehr Multimediales geboten werden“, so die Obfrau des Kulturvereines Schloss Weitra, Vizebürgermeisterin Petra Zimmermann-Moser.

Die Kräfte zwischen Schloss Weitra-Festival, dem Kulturverein Schloss Weitra und dem Kulturreferat der Stadtgemeinde Weitra sollen außerdem gebündelt werden. „Wir wollen einen einheitlichen Auftritt und können Ressourcen nutzen. Diese reichen von der Werbung bis zum Kartenvorverkauf“, erklärt Stütz die weiteren Ziele. Dazu sei bereits eine gute Basis geschaffen worden. Ab Herbst soll es dazu in die intensive Umsetzungsphase dazu gehen.

Ein Punkt im neu ausgearbeiteten Attraktivierungskonzept „Schloss Weitra 2021“ sieht auch einen Gastronomen vor, der sich im Schloss etablieren soll.

Seit der Vorwoche wird auf Schloss Weitra für die Produktion „Die lustige Witwe“ geprobt. Intendant Peter Hofbauer konnte für diese Komödie unter anderem Eva Maria Marold, Thomas Weissengruber und Bernhard Viktorin gewinnen. Regie führt Andy Hallwaxx. Premiere ist am 5. Juli um 19.30 Uhr.

„Wir sind mit dem Kartenvorverkauf zufrieden“, freut sich Conny Stütz, Obfrau-Stellvertreterin im Kulturverein und Prokuristin beim Festival. Auch die Zimmerauslastung sei während des Festivals gut. Als Caterer wird Stütz „Verein Kunstdinger“ auftreten.

Ausstellung über Alois Mock ab 29. Juni

Doch bis zur Premiere gibt es noch einige Highlights im Schloss: Bereits am kommenden Samstag (29. Juni) wird um 14 Uhr im Theatersaal die Ausstellung „1989 – Schicksalsjahr für Europa: Das Zeitalter des Alois Mock“ durch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka eröffnet.

Sobotka wird auch mit Edith Mock, der Witwe von Alois Mock, ein Zeitzeugengespräch führen. In eine ganz andere Richtung geht es am 17. August im Schlosshof. Dort wird die Band „Johann K. & Monti Beton“ für Stimmung sorgen. Hans Krankl freut sich bereits auf Facebook auf diesen Auftritt.