Nach 35 Jahren: Wechsel in Küchenleitung des PBZ Weitra

Langjähriger Küchenleiter im PBZ Weitra, Klaus Hoffelner, tritt in den Ruhestand.

Erstellt am 05. Dezember 2021 | 06:17
Lesezeit: 2 Min
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Klaus Hoffelner wirkte 35 Jahre als Küchenleiter im PBZ Weitra.
Foto: privat

Im Pflege- und Betreuungszentrum Weitra steht eine personelle Änderung an: Küchenleiter Klaus Hoffelner, der in der Vorwoche seinen 60. Geburtstag gefeiert hat, beendet aufgrund gesundheitlicher Probleme seine Berufslaufbahn – nach 35 Jahren als Küchenleiter. „Jetzt habe ich diesen Schritt gesetzt. Leicht fällt er mir aber nicht“, sagt Hoffelner, der seinen Beruf mit großem Engagement und sehr viel Leidenschaft ausgeübt hat.

Der Hoheneicher lernte den Beruf des Kochs in der Fremdenverkehrsschule in St. Pölten und Linz. „Nach der Lehrabschlussprüfung arbeitete ich in den Burgstüberln von Johann Kössner in Heidenreichstein, in Gmünd (heute Stern) und Harmanschlag (heute Arrahof). Es folgte ein Abstecher ins Gmünder Gasthaus Schachner“, erzählt Hoffelner. Im Dezember 1986 wurde er Küchenleiter im Pflegeheim Weitra. Damals gab es nur drei Mitarbeiter in der Küche, jetzt sind es zwölf.

Menüs und saisonale Gerichte allseits beliebt

„Zu Spitzenzeiten kochten wir rund 260 Portionen täglich für Heimbewohner, Mitarbeiter, Kindergärten, Schulen und Essen auf Rädern. Auch in der Cafeteria erfreuen sich die Menüs großer Beliebtheit, wenn Corona das nicht gerade verhindert.“ Besonders beliebt: Martinigansln, Heringsschmaus, Mehlspeisen sowie Fleisch- und Grammelknödel nach Hoffelners eigenen Rezepten.

„Mir war immer wichtig, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner und Mitarbeiter einzugehen. Das hat mein Team mitgetragen“, betont er. „Die Arbeit hat immer Spaß gemacht, auch als das Küchenmanagement immer mehr Zeit in Anspruch genommen hat und das Kochen für mich in den Hintergrund rückte.“ Nach 35 Jahren ist das Abschiednehmen nicht einfach, die Kollegen sind Freunde, die Heimbewohner Wegbegleiter. „Aber ich nehme mir fest vor, den Kontakt nicht abreißen zu lassen.“

Auch Direktorin Sabine Englmaier fällt der Abschied nicht leicht. „Klaus Hoffelner ist ein ganz toller Mensch, er hat immer geschaut, dass es den Bewohnern und uns Kollegen gut geht, und immer Lösungen gesucht.“ Im Dezember soll es eine Abschiedsfeier geben – wenn möglich. Englmaier hofft, bis da einen neuen Küchenleiter gefunden zu haben. Es gibt Bewerber.