Projekt noch nicht fix

Erstellt am 19. Februar 2014 | 23:59
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Web-Artikel 3829
Foto: NOEN, Werner Grubeck
Eisenbahn-Kreuzung / Projekt für umstrittene Schrankenanlage in Weitraerstraße eingereicht. Aktuelle Arbeiten betreffen aber nur Gleise.
Von Markus Lohninger

GMÜND / Im Bereich der Kreuzung der Schmalspurbahn-Gleise mit der Weitraerstraße wird seit voriger Woche fleißig gearbeitet. Die Gleisanlagen wurden von hier bis zum Betriebszentrum der Waldviertelbahn weggerissen. Derzeit werden die Schwellen erneuert, wie deren Dienststellenleiter Herbert Frantes auf NÖN-Anfrage erklärt: „Sie waren in einem schlechten Zustand, daher wird die Gleisanlage neu geschottert und erhält neue Betonschwellen.“

Vorige Woche wurden bei der Kreuzung auch die Schranken entfernt. Das hat aber, wie Frantes betont, mit dem angekündigten Austausch der Schrankenanlage unterhalb der Einkaufsmeile noch nichts zu tun. „Die alten Schranken werden nur überprüft und sollen dann wieder montiert werden“, sagt er. Da die Schmalspurbahn in der Winterpause ist, müssen die Schranken derzeit ohnehin keinen Dienst verrichten.

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Die Gleisanlage wird derzeit im Bereich zwischen Weitraerstraße und Bahnhof erneuert. Unabhängig davon wurden zur Überprüfung die Schranken der Eisenbahn-Kreuzung abmontiert. Mit den Plänen von Bahnbetreiber NÖVOG bezüglich einer komplett neuen Kreuzung hat das aber – noch – nichts zu tun.
Foto: NOEN, Werner Grubeck

Bis zum Saisonstart im Mai soll die ganze Eisenbahn-Kreuzung aber neu angelegt sein – mit neuer Verkabelung, neuen Schranken, neuer Technik im Schaltraum, neuen Schienen und neuem Asphalt. Das Projekt der NÖVOG wurde bereits beim Land NÖ eingereicht.

Die Kosten der Schrankenanlage, die sich auf bis zu 200.000 Euro belaufen können, soll wie berichtet nach aktueller Rechtslage zur Hälfte die Stadtgemeinde Gmünd tragen. Der Gemeindebund protestiert gegen das Gesetz beim Verfassungsgerichtshof, Bürgermeister Andreas Beer will die Zahlung verweigern (NÖN 05/2014).