Tödliches Zugsunglück: Betroffenheit bei Leyrer+Graf. Erschüttert und tief betroffen ist die Belegschaft in dem mit mehr als 2.100 Beschäftigten an 17 Standorten größten Betrieb des Waldviertels.

Von Eva Hinterer und Markus Lohninger. Erstellt am 10. Juli 2019 (14:29)
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Jene zwei Arbeiter, die am Abend des 9. Juli bei einem Zugsunglück nahe Raasdorf im Bezirk Gänserndorf getötet worden sind ( NÖN.at berichtete ), waren Mitarbeiter der Baufirma Leyrer+Graf aus Gmünd.

Seitens Leyrer+Graf wird auf NÖN-Nachfrage bestätigt, dass die in einem Pritschenwagen mitfahrenden Männer – laut Polizei 26 bzw. 37 Jahre alt –  Beschäftigte am Firmensitz im Waldviertel waren. „Die Leyrer+Graf-Familie verliert damit zwei junge, engagierte Mitarbeiter, die ihre Aufgaben hoch motiviert verrichtet haben. Unsere Gedanken sind nun bei ihren Angehörigen, denen wir viel Kraft für diese schwere Zeit wünschen“, sagt CEO Stefan Graf.

Auch der Lenker des Pritschenwagens, der die Bahnkreuzung im Zuge von Arbeiten im Bereich der Kreuzung laut Polizei trotz Rotlichtes queren hatte wollen, ist demnach Mitarbeiter des Standortes Gmünd. Er hatte mit schweren Verletzungen ins SMZ Ost geflogen werden müssen. Staatsanwältin Doris Demler sagt gegenüber der NÖN, dass gegen den derzeit noch nicht vernehmungsfähigen Fahrer Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet werden.