Saisonabschluss mit einem Comeback. Saisonabschluss der Waldviertler Baseballer lockte viele Zuschauer auf das Beers Field in Eugenia. Neben Schremser Beers und Woodquarter Red Devils meldeten sich dort auch die Zwettler Originals aus der Pause zurück. Ein Zeichen für die Zukunft?

Von Maximilian Köpf und Mathias Schuster. Erstellt am 22. Oktober 2019 (06:59)
privat

Als Finale der heurigen Baseballsaison im Waldviertel gab es am Sonntag am Beers Field in Eugenia anstatt des Braustädtecups heuer erstmals den „W4 Fall Classic“ – ein Showcase aller drei Waldviertler Vereine: Schremser Beers, Woodquarter Red Devils und auch die Zwettler Originals beendeten kurzerhand ihre Spielpause.

Dabei wurden die Spieler in zwei Teams durchgemischt – „Pumpkins“ und „Chestnuts“, die um das goldene und silberne Ahornblatt spielten. Auch einige ehemalige Beers Spieler haben dafür den Weg nach Eugenia gefunden, um dem zahlreich anwesenden Publikum ihr noch nicht verlerntes Können zu zeigen.

Gemütlicher Nachmittag mit Specials

Das Wetter präsentierte sich ziemlich waldviertlerisch, nebelig und kühl, ohne Sonne. Das hielt alle Beteiligten aber nicht davon ab einen tollen Baseballnachmittag am Beers Field zu verbringen. Die beiden Spiele hatten hohes Niveau und der Spaß kam auch nicht zu kurz. In der Kantine gab‘s eigens für dieses Event kreierte Schweinsburger und Homerun Honey Bier.
Nach interessanten Spielverläufen setzte sich schlussendlich in beiden Spielen die „Pumpkins“ mit 10:5 und 8:4 gegen die „Chestnuts“ durch. 

Originals: "Lust auf Baseball ist ungebrochen"

Mit dabei waren auch sieben Zwettler Originals. War das schon das erste Anzeichen für das Ende der Pause? „Eine echt lässige Geschichte“, sagt Originals-Obmann Jürgen Hauer zum neuen Saisonabschluss. Eine konkrete Antwort zur Zukunft lässt er sich aber nicht abringen. „Ich merke, dass das Interesse und die Lust auf Baseball bei allen ungebrochen sind. Aber viele sind unter der Woche nicht da. Bei mir selbst ist es derzeit auch schwer. Ich habe einen zehn Monate alten Buben, beginne nächstes Jahr mit dem Hausbau. Da werde ich kaum zu Baseball kommen. Es müsste also auch der Vorstand auf neue Beine gestellt werden.“ 

Hauer kündigt diesbezügliche Gespräche an. Ein gangbarer Weg für die Zukunft wäre etwa wieder eine Spielgemeinschaft mit den Schremser Beers, wie schon vor der Pause.