Hausübung statt Training für Stefan Fegerl. Stefan Fegerl widmet gewonnene Zeit der Familie.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. März 2020 (04:31)
Training ist für Stefan Fegerl derzeit kaum möglich, also hat er mehr Zeit dafür, daheim zu sein – und etwa mit Sohnemann Louis, der gerade die erste Klasse Volksschule besucht, die Hausübungen zu erledigen.
privat

Louis (6) und Lias (2) genießen die Zeit gerade auch etwas. Denn anstatt in Deutschland bei seinem Klub Ochsenhausen oder weltweit bei einem Turnier verbringt der aus Unterlembach stammende Tischtennis-Profi und Papa der beiden Jungs, Stefan Fegerl, derzeit viel Zeit bei der Familie.

„Dafür hatte ich zuletzt eh nicht so viel Gelegenheit. Das macht mir sehr viel Spaß“, schildert der 31-Jährige, der in der wegen Covid-19 meisterschaftsfreien und turnierlosen Zeit viele häusliche Aufgaben übernimmt. So stehen jetzt etwa täglich Schularbeiten mit Louis auf dem Programm. Dazu greift er Lebensgefährtin Li Qiangbing im Haushalt unter die Arme.

Qiangbing ist gebürtige Chinesin (in Peking), ihre Verwandten erlebten die Coronakrise in China hautnah mit. „Die Schwiegereltern durften das Haus wochenlang nur ab und zu für Einkäufe verlassen“, erzählt Fegerl. „Das war eine riesige Herausforderung. Gott sei Dank haben sie sich nicht angesteckt. Der Zusammenhalt ist in China sehr groß. Jetzt ist die Erleichterung natürlich groß, dass sich die Situation bessert.“ Siehe auch S. 58