60 Einsätze in vier Stunden in Gmünd. Das für den Abend des 25. Juli angekündigte Unwetter war zum Glück nicht so extrem. Der kurze aber heftige Niederschlag und der Sturm führten jedoch zwischen 19 und 23 Uhr zu 60 Einsätzen von 24 Feuerwehren.

Von Red. Gmünd. Erstellt am 26. Juli 2021 (09:59)

Rund 240 Feuerwehrmitglieder waren  dabei eingesetzt.  Radfahrer und Autos saßen zwischen umgestürzten Bäumen auf den Straßen fest, Dächer wurden auch abgedeckt.

Die Bereichsalarmzentrale Gmünd wurde bereits im Vorfeld des Unwetters besetzt, um die Notrufe aus dem Bezirk aufzunehmen und die Alarmierungen der Feuerwehren durchzuführen.

In Gmünd, Weitra und Thaures wurden durch den Sturm mehrere Dächer teilweise abgedeckt. Die Feuerwehren dichteten die betroffenen Dächer mit Hilfe einer Drehleiter und einer Teleskopmastbühne provisorisch ab. In Hoheneich wurden auf dem Straßenstück zwischen Hoheneich und Pürbach an die 15 Bäume entwurzelt. Drei Autos und zwei Radfahrer waren gerade auf dem Straßenstück unterwegs und wurden zwischen den Bäumen eingesperrt.

Die Einsatzkräfte entfernten die Bäume und konnten so die Personen befreien. Bei den restlichen Einsätzen handelte es sich Großteils um einzelne oder mehrere umgestürzte Bäume. Mehrere Straßen im Bezirk wurden durch die Straßenmeisterei oder Gemeinden für den Verkehr gesperrt.

In Gmünd musste die Stadtgemeinde auch den "Flüchtlingspark" für die Bevölkerung sperren. Hier wurden ebenfalls mehrere Bäume  entwurzelt bzw. stark beschädigt. Bis zur Beseitigung der Sturmschäden ist ein Aufenthalt in diesem beliebten Park nicht möglich.