Vierte Welle: Noch Ruhe in Kliniken

Insgesamt sechs Covid-Patienten in Waldviertler Spitälern, davon kein einziger in Gmünd. Durchschnittsalter: 70.

Markus Lohninger
Markus Lohninger Erstellt am 15. September 2021 | 04:48
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Foto: Weingartner-Foto

Während die steigenden Covid-Zahlen in einigen Teilen Österreichs wieder für Engpässe in Spitälern sorgen, kann Thomas Schmallegger für die Waldviertler Kliniken noch beruhigen: „Wir liegen hinsichtlich Covid-Patienten, nachdem zuvor lange Zeit gar nichts gewesen war, seit einigen Wochen wieder konstant im einstelligen Bereich.“ Noch stehe man vor keinen großen Herausforderungen. Nachsatz: „Wir hoffen, dass das so bleibt.“

Zum Wochenbeginn wurden in den Waldviertler Kliniken laut dem Sprecher der Gesundheit Waldviertel GmbH insgesamt sechs Covid-Patienten versorgt – einer in Horn, alle anderen in Waidhofen. Das Landesklinikum Waidhofen hatte da auch den einzigen Intensiv-Patienten. In Gmünd und Zwettl sind demnach noch keine Covid-Betten definiert. Aber, so Schmallegger: Man befinde sich bezüglich des weiteren Vorgehens in Abstimmung.

Unter den Covid-Patienten befinden sich demnach keine Jungen, das Durchschnittsalter liegt bei 70 Jahren. Wie viele der Kranken in den Kliniken ungeimpft sind, das kann Schmallegger nicht sagen: Er habe aus Gründen des Datenschutzes keinen direkten Zugriff auf dahingehende Statistiken.

Hinsichtlich 7-Tage-Inzidenz war Zwettl zum Wochenstart mit 132 der negative Spitzenreiter im Waldviertel, Gmünd lag mit 52 am anderen Ende der Regionalstatistik – Tendenz: steigend.