Drittes Buch präsentiert: Über das Leben im Mittelalter

Erstellt am 22. Mai 2022 | 04:18
Lesezeit: 2 Min
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Der Weitraer Karl Müllner präsentierte im Lagerhaus sein drittes Buch und einige seiner Bilder.
Foto: Karin Pollak
Karl Müllner schrieb Buch über „Bauernkriege - Gesetze - Gerichtsbarkeit“.

Sein mittlerweile drittes Buch präsentierte der pensionierte ÖBB-Beamte Karl Müllner im Weitraer Lagerhaus. Dabei durchleuchtet der in Tiefenbach wohnende Autor und Künstler die Bauernkriege im Waldviertel und die Entstehung der Gerichte und Strafen.

„Ich interessiere mich für Geschichte und habe viele Informationen zusammengetragen, die ich in meine Bücher einfließen lasse“, sagt Müllner. Die Frage „Wie lebte man im Mittelalter?“ steht im Mittelpunkt seines jüngsten Werkes, das um die 80 Seiten umfasst. Der leidenschaftliche Maler sorgte auch für die Illustration: „Dafür habe ich eigens Bilder gezeichnet, etwa vom Hochmoor in Buchers, vom Gabrielental oder dem Mühlgraben.“ Er habe noch drei weitere Bücher verfasst, die erst überarbeitet werden müssten.

Wann diese Bücher, die sich um Berufe, die es vom Mittelalter bis ums Jahr 1960 in Weitra gegeben hat, um Tratsch-Bankerl-Geschichten und um Pharaone, Könige und Diktatoren drehen, fertig sein werden, ist noch nicht fix. Müllners aktuelles Buch fand jedenfalls bei der Präsentation großen Gefallen. Der 1954 geborene Weitraer ist gelernter Maurer und kam 1973 zu den ÖBB. Er fungierte als Stellwerksmeister und als Betriebsratsobmann am Südbahnhof. Seine Kunstwerke präsentierte Müllner bereits bei mehreren Ausstellungen, unter anderem im Volksheim Weitra und in der Holzmühle in Lauterbach.