„Klapp-ing“: Altstadt wird Kulturarena. Am Weitraer Rathausplatz gibt es Kultur unter freiem Himmel. Die Klappstühle stehen bereit.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Juni 2020 (06:00)
Walter Riess (Werk-Stadt-Weitra), Petra Zimmermann-Moser (Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin), Martin Zizka (Werk-Stadt-Weitra), Conny Stütz (Kulturreferat der Stadtgemeinde Weitra) und Bürgermeister Patrick Layr freuen sich schon auf das „Klapp-ing“ am Weitraer Rathausplatz.
Werk-Stadt-Weitra

Nach dem Aus für das Schloss-Weitra-Festival im Coronajahr 2020 gibt sich die Braustadt nicht geschlagen: Frei nach dem Motto „Schnapp dir einen Klapp-Stuhl, such‘ dir ein Platzerl am Rathausplatz und genieße Kultur unter freiem Himmel“ setzt sie heuer auf das „Klapp-ing“ – mit Kulturveranstaltungen am Rathausplatz an jedem Sommerwochenende. Unter anderem GuGabriel, Thomas Faulhammer, Andy Baum und Ulli Bäer haben sich angesagt.

„Mit dieser Idee können wir in dieser schwierigen Zeit auch unseren Vereinszweck, die lokale Wirtschaft und den Tourismus zu unterstützen, am besten erfüllen, und das unter Einhaltung aller relevanten Corona-Regelungen“, sagt Reinhart Kartusch, Obmann des Vereins Werk-Stadt-Weitra.

Um den Kulturbesuch im Sitzen zu ermöglichen, sollen Klappstühle zur Verfügung gestellt werden. Am Platz aufgemalte Punkte sollen mögliche Sitzplätze und für die Einhaltung des Mindestabstands sorgen.

Beim Programm wurde auf die seit Jahren bewährte „Sommerbühne“ aufgebaut, bei der Künstler und junge Talente aus der Region die Möglichkeit haben, „aufzugeigen“. Das Programm wird heuer unterm Motto „Klapp-ing“ stehen und nach Absage des Festivals um ein „Klapp-ing Spezial“ erweitert. Für diese Idee konnten etablierte Künstler aus der Region wie GuGabriel, Thomas Faulhammer, aber auch die Austropop-Legenden Andy Baum & Ulli
Bäer begeistert werden.

Trotz Besucherlimits: Genuss auf allen Längen

Neben den musikalischen Darbietungen wollen „Kammerhofer & Mayerhofer“ im Genre Kabarett die Feuertaufe auf der Bühne inmitten der Stadt übernehmen. An all den Abenden gilt das „Hutprinzip“ mit freien Spenden. Für das leibliche Wohl der Gäste wollen die angrenzenden Gastronomiebetriebe sorgen.

Damit steht dem Kulturgenuss unter freiem Himmel nichts mehr im Wege – außer eventuell das Wetter: Die Bühne wird nur bei Schönwetter (regenfrei) bespielt. Achtung: Die Anzahl der Besucher ist seitens der Veranstalter mit 300 limitiert.

Auch VP-Bürgermeister Patrick Layr und seine Vize, Kulturstadträtin Petra Zimmermann-Moser, sind von der Initiative der Werk-Stadt-Weitra begeistert. „Durch die Zusammenarbeit von Stadtgemeinde und Verein kann hier ein Projekt verwirklicht werden, dass in Zeiten wie diesen für Kultur, Wirtschaft und Tourismus gleichermaßen wichtig ist“, ist Patrick Layr überzeugt: „So ist es trotz der außergewöhnlichen Umstände möglich, das ‚Dolce Vita‘ in der wunderschönen Altstadt zu genießen.“

Alle Termine dazu folgen in der Gmünder NÖN!