Schlossfestival: Eventmanager Breit löst Stütz ab. Nachfolge ist gesichert: Schlossfestival hat mit Thomas Breit einen erfahrenen Eventmanager als Geschäftsführer – vorerst für ein Jahr.

Von Karin Pollak. Erstellt am 17. Juni 2021 (04:54)
Die Schloss Weitra Festival GmbH hat mit Thomas Breit einen neuen Geschäftführer. Er folgt Conny Stütz (Mitte). Im Bild mit Vizebürgermeisterin Petra Zimmermann-Moser, die auch Obfrau des Kulturvereines Schloss Weitra ist.
Stadtgemeinde Weitra, Stadtgemeinde Weitra

Der neue Geschäftsführer der Schloss Weitra Festival GmbH heißt Thomas Breit. Der Eventmanager aus Hohen eich übernahm die Funktion von Conny Stütz, die dem Festival wie berichtet mit Ende Mai aus persönlichen Gründen den Rücken gekehrt hatte.

Nahtloser Übergang. „Wir sind sehr glücklich, dass wir Thomas Breit ins Boot holen konnten. Er ist vom Fach, durch sein jahrelanges Wirken beim Bierkirtag und anderen Veranstaltungen eng mit Weitra und der Werkstatt Weitra verbunden“, betont Petra Zimmermann-Moser, Vizebürgermeisterin und Obfrau im Kulturverein Schloss Weitra, zu dem auch das Festival gehört. Breit sei für ein Jahr als Geschäftsführer bestellt worden. „Das war sein Wunsch. Durch seine Zusage haben wir uns lange Ausschreibungen und Auswahlverfahren erspart.“ Der Übergang erfolge nahtlos.

Viele Faktoren für den Job. Für Thomas Breit kam das Angebot nach der eher kurzfristigen Kündigung von Conny Stütz unerwartet und überraschend, sagt er. Die Entscheidung, Geschäftsführer zu werden, habe er sich nicht einfach gemacht. Einige Faktoren sprachen dafür: „Ein fixer Arbeitsplatz nach dem langen Lockdown ohne Veranstaltung war schon verlockend – obwohl jetzt die Veranstaltungen voll anlaufen, die eigentlich auf das ganze Jahr verteilt geplant gewesen wären und jetzt komprimiert in einem halben Jahr stattfinden. Außerdem hat meine Familie zugestimmt. Ich wollte auch das Schloss Weitra Festival und Weitra nicht hängen lassen. Das ist für die Stadt und für die Region eine sehr wichtige Geschichte.“

In der Geschäftsführung gehe es jetzt primär um die Produktion 2022, sagt Breit. „Danach werden wir weiter schauen und Entscheidungen treffen.“

Er werde durch die neue Aufgabe ziemlich gefordert werden. „Aber im Grund genommen ist es nichts anderes, als ein großes Konzert oder Festival zu organisieren“, meint der Eventmanager, der sich mit seiner Agentur vor genau 20 Jahren selbstständig gemacht hat und daher weiß, wovon er spricht. „Natürlich ist die Verantwortung als Geschäftsführer schon eine andere. Wenn ich etwas tue, dann auch richtig. Das gilt natürlich auch für diese neue Herausforderung.“

Richtige Entscheidung. Die neuerliche Absage der Produktion „Wiener Blut“ wegen des Coronavirus bedauert Thomas Breit. „Jetzt könnte man die Aufführungen im Schloss ja durchführen, aber im Nachhinein ist man immer gescheiter. Niemand konnte mit einer so schnellen Lockerung der Corona-Bestimmung rechnen. Alle Verantwortlichen haben sich die Entscheidung sicher nicht leicht gemacht, aber zum Zeitpunkt der Absage war es die richtige“, blickt Breit nach vorne.