Fortbildung für die "Gipser" am Landesklinikum Gmünd

22 Teilnehmer aus den NÖ Landeskliniken erlernten am Landesklinikum Gmünd die richtige Verwendung und Anlegetechnik von Weiß- und Kunststoffgipsen mit der Besonderheit der Anwendung des Gipskeilens. Dazu organisierte der OP- und Gipsassistent Alois Dolezal auf Initiative von Pflegestandortleiterin Herta Weissensteiner bereits zum zwölften Mal einen Gipsworkshop im Landesklinikum Gmünd.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 09:09

Neben 19 Ärzten und Diplomschwestern und -pflegern aus dem Landesklinikum Gmünd folgten auch drei Kollegen aus den Landeskliniken Horn und Zwettl den Ausführungen mit großem Interesse.

Vortragender Martin Graf-Wimmer, der OP- und Gipsassistent am Universitätsklinikum St. Pölten, referierte über verschiedene Arten der Gipstechnik, angefangen von Weißgips- und Kunststoffverbänden bis hin zu Gipskeiltechniken. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich gegenseitig unterschiedliche Gipse unter fachgerechter Anleitung anzulegen und praxisnahe zu üben.

Diesmal lag der Schwerpunkt bei der Keiltechnik von Gipsen. Bei dieser altbewährten Methode werden die Bruchstellen der Knochenbrüche mittels Keilen im Gips zur Begradigung der Fraktur verwendet.

„Da sich sowohl bei den Materialien als auch bei den diversen Anlegetechniken zur Ruhigstellung von Extremitäten bei Verletzungen eine stetige Weiterentwicklung ereignet, sind regelmäßige Fortbildungen ein unverzichtbarer Teil um die nötige Sicherheit für unsere tägliche Arbeit zu gewinnen“, betont Alois Dolezal. „Um die bestmögliche Versorgung von Patienten sicher stellen zu können, bieten wir unseren Mitarbeitern auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie regelmäßig Weiterbildungen an, um das nötige Know-How für die Anforderungen und Qualitätsansprüche am Dienst unserer Patienten zu erlangen“, erklärt Herta Weissensteiner.