Zweiter Start im Sole-Felsen-Bad. Am Ufer des Aßangteiches kehrt wieder Leben ein: Nach dem Wintergarten öffneten am 29. Mai auch Sole-Felsen-Bad und Sole-Felsen-Hotel in Gmünd ihre Pforten nach dem Corona-Shutdown.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 02. Juni 2020 (14:24)
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Baumeister Franz Graf , der dem Bad einst seinen Stempel aufgedrückt hatte, sah einen wesentlichen Unterschied zum ersten Start vor 14 Jahren: „Damals hat es viele Skeptiker gegeben, die sagten, das könne alles nicht gut gehen. Heute sind es noch mehr Leute, die darauf warten, dass sie wieder reindürfen.“

Zum zweiten Start schauten auch Nationalrats-Abgeordnete Martina Diesner-Wais , Bürgermeisterin Helga Rosenmayer , Vizebürgermeister Hubert Hauer und Tourismus-Stadtrat Benjamin Zeilinger vorbei.

Die Zuversicht, mit der die Geschäftsführung auch in NÖN-Berichten vom ersten Tag der verordneten Schließung an auf die Zukunft fokussiert hatte, habe ihr imponiert, gratulierte Rosenmayer. Gerade jetzt sei es wichtig, die Regionalität hervorzustreichen, ermuntert Diesner-Wais dazu, das Angebot anzunehmen. Zeilinger sieht in der nahenden Urlaubssaison für den Bezirk Gmünd auch dank zahlreicher Attraktionen im Freien sehr gute Chancen, davon werde auch das Sole-Bad durch längere Aufenthalte profitieren können.

Das durchwachsene Wetter spielte der Sole-Felsen-Welt zu Pfingsten übrigens durchaus in die Karten: Die Auslastung im Hotel sei kurzfristig auf weit über 50 Prozent angestiegen, obwohl die Saunen noch kalt sind, freut sich Geschäftsführer Bernhard Strohmeier . Die aktuelle Grenze von 500 Gästen zugleich im Bad wurde noch nicht erreicht.