Weistracher Wirtin beim Duell der Schmankerl. Weistracher Wirtin vertritt am 25. Mai Niederösterreichs Spezialität.

Von Stephanie Turner. Erstellt am 24. Mai 2019 (05:00)
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Im Gasthof der Familie Maderthaner wird das Mostviertler Mostbratl derzeit bereits täglich bestellt. Karl und Lydia Maderthaner sowie Bürgermeister Erwin Pittersberger (von links) hoffen, dass es Österreichs Lieblingsgericht 2019 wird.

Neun Gerichte mit regionalem Bezug zu den Bundesländern gibt es am Samstag, 25. Mai, erstmals in der ORF-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze: So gut isst Österreich“ zu sehen. Mithilfe einer Prominenten-Jury und Telefonvoting durch die Zuseher wird Österreichs Lieblingsgericht 2019 gekürt. Mit dabei sind auch Karl und Lydia Maderthaner, die in Weistrach den Gasthof Familie Maderthaner führen.

Sie vertreten das Mostviertler Mostbratl als niederösterreichische Spezialität. In der Bundesländer-Vorrunde setzte sich das traditionelle, mit Birnenmost verfeinerte Schweinefleisch-Gericht, serviert mit Erdapfelknödel und Glasiertem Grünspargel, beim Voting gegen die Wachauer Marillenknödel und den Waldviertler Karpfen durch. „Die Vorfreude auf die Live-Übertragung ist groß. Im Fernehstudio werden wir vor Ort während der Sendung das Mostbratl anrichten. Darin haben wir jetzt schon Übung, weil es bei uns momentan jeden Tag bestellt wird“, schmunzelt Wirtin Lydia Maderthaner, die den Familienbetrieb in dritter Generation mit Ehemann Karl führt.

 Mostviertler Mostbratl als NÖ-Schmankerl

 Vor allem auch aus den Nachbarbezirken kommen Ausflügler ins Weistracher Gasthaus, um das Vorzeigegericht der Region zu probieren.

Für die beiden Wirtsleute steht fest: „Wir sind stolz auf das Mostviertel als dynamische Region. Da steckt auch viel Arbeit dahinter. Dass wir das Mostviertler Mostbratl vertreten dürfen, ist eine schöne Fügung. In anderen Wirtshäusern schmeckt es aber natürlich genauso gut.“

Als Unterstützung werden 25 Freunde und Fans mit einem Bus zum ORF-Studio anreisen. Das Gasthaus selbst wird am Samstag geöffnet haben. „Es wird zwar eine Herausforderung für unser Team werden, aber wir haben Vertrauen in unsere Mitarbeiter und wissen, dass sie auch ohne uns zurechtkommen werden“, erklärt Lydia Maderthaner.