Platz sieben bei den Start-Ups. LineMetrics mit Sitz in Haag landete bei Ranking im absoluten Spitzenfeld.

Von Reinhard Gölzner. Erstellt am 18. Januar 2019 (05:01)
Gölzner
LineMetrics-Gründer Reinhard Nowak freut sich über die Auszeichnung für sein Unternehmen.

NÖN: Ein österreichisches Wirtschaftsmagazin hat LineMetrics auf Platz 7 der erfolgreichsten österreichischen Start-ups gereiht. Was sagen Sie zu dieser Auszeichnung?

Reinhard Nowak: Das gute Ranking hat mich und mein Team natürlich sehr gefreut. Wir sind sehr dankbar, dass die hochkarätige Expertenjury an unsere Vision glaubt.

Was genau ist LineMetrics, was kann Ihr Produkt?

Wir sehen uns als einen Digitalisierung-Enabler und ein Technologieunternehmen, das die einfachste und flexibelste Lösung zur Maschinendaten-Erfassung und Analyse anbietet. Die eigens entwickelte LineMetrics Box verbindet mittels Sensoren die Produktionsmaschinen und kann somit Echtzeitdaten erfassen. Die erzeugten Daten werden dann verschlüsselt versendet und in einer Cloud-Lösung aufbereitet und visuell dargestellt. Konkret kann man sagen, wie hoch die Luftfeuchtigkeit in einem Lager ist oder wie viel Strom in einer Filiale eines Unternehmens verbraucht wird. Es geht auch so weit, dass man sagen kann, ob ein Bagger am anderen Ende der Welt gerade im Einsatz ist. Es lassen sich durch weitere Berechnungen Kennzahlen ableiten. Somit kann die Produktivität und Effizienz in einem Unternehmen gesteigert werden.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start im Jahr 2013 entwickelt?

Mittlerweile betreuen wir rund 200 Kunden, teilweise auch schon international. Wir sind mittlerweile auf 30 Personen angewachsen. Unsere Mitarbeiter pendeln mittlerweile aus dem Raum Linz bis St. Pölten.

Welche Highlights gab es im vergangenen Jahr?

Eines war sicherlich das gemeinsame Projekt mit der Firma Doka. Wir haben das Unternehmen bei ihrer Digitalisierungsstrategie für Baustellen begleitet. Ein weiteres Projekt ist bei einem mittelständischen Anlagenbauer. Dort wird die LineMetrics Box in deren Produkt mitverbaut. Egal, wohin auf der Welt nun die Anlagen exportiert werden, diese sind immer vernetzt und können Daten schicken. Der Vorteil ist, dass man keine unnötigen Serviceeinsätze mehr hat und alles planbarer ist. Dieser Kunde ist Innovationsführer in seinem Bereich.