Abschied von Altbürgermeister Fuchshuber. Anton Fuchshuber, Altbürgermeister und Ehrenbürger von Behamberg, verstarb am vergangenen Mittwoch im 91. Lebensjahr. Er stand 24 Jahre an der Spitze der Gemeinde.

Von Franz Putz. Erstellt am 15. November 2019 (04:32)
Altbürgermeister Anton Fuchshuber verstarb im 91. Lebensjahr.
Putz

Bürgermeister außer Dienst und Ehrenbürger der Gemeinde Behamberg, Anton Fuchshuber, ist nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben am vergangenen Mittwoch im 91. Lebensjahr verstorben.

Fuchshuber wurde 1929 als 12. von 13 Kindern geboren. Nach der Schulzeit begann er eine Lehre als Tischler. Diesen Beruf übte er bis zu seiner Bestellung zum Bürgermeister aus. Anschließend arbeitete er als Angestellter am Gemeindeamt in der Verwaltung. Als er 15 Jahre alt war, wurde sein Elternhaus durch einen Bombenanschlag fast zur Gänze zerstört. Im Jahr 1951 heiratete er seine Frau Christl. Aus dieser Ehe stammen sieben Kinder.

Den Trauergottesdienst beim Begräbnis am Samstag zelebrierten Pfarrmoderator Norbert Kokott, der ehemalige Pfarrer von Behamberg, Augustin Sonnleitner, und Diakon Franz Wimmer. Mitgestaltet wurde dieser Gottesdienst von Familienangehörigen des Verstorbenen, dem Musikverein Behamberg und dem Organisten Alois Schönangerer. Enkelin Silke und Tochter Veronika schilderten den Lebenslauf des Verstorbenen.

Im Nachruf des Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrats wies Josef Oberradter auf Fuchshubers Einsatz beim Pfarrheimbau und bei der Kirchenrenovierung hin. Seniorenbund-Obmann Karl Grübl erinnerte an die 41-jährige Mitgliedschaft des Verstorbenen und Bürgermeister Stegh sprach unter anderem den Weitblick Fuchshubers an und erwähnte die vielen örtlichen Aktivitäten.

Fuchshuber war ÖVP-Obmann, 34 Jahre Gemeinderat, davon 24 Jahre Bürgermeister und auch bei mehreren örtlichen Vereinen aktiv. Er erhielt viele Auszeichnungen und Ehrungen. Die höchsten Auszeichnungen waren die Ernennung zum Ehrenbürger der Gemeinde Behamberg, das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, das goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und der Hippolytorden der Diözese St. Pölten.

Anton Fuchshuber war seit seiner Jugendzeit im kirchlichen und im politischen Bereich aktiv. Er war unter anderem Diözesan-Jugendführer, Mitglied beim Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrat sowie Vorbeter in der Pfarre.