Haag

Erstellt am 08. Januar 2019, 04:24

von Daniela Führer

Fünf Bergungen und ein Brandeinsatz in Haag. Die FF Stadt Haag bewältigte sechs Einsätze in drei Tagen. Starker Schneefall sorgte für brenzlige Situationen.

Fünf Fahrzeugbergungen hatten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Haag binnen drei Tagen zu meistern. Unter anderem rutschte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine Pkw-Lenkerin mit ihrem Fahrzeug in einen Straßengraben. Die Lenkerin blieb unverletzt.  |  FF Haag

Sechs Einsätze innerhalb von drei Tagen – das neue Jahr begann für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Haag besonders einsatzreich. „Wenn so starke Schneefälle erwartet werden, kann man sich schon ein wenig darauf einstellen, dass etwas passiert. Dieses Mal kam aber auch noch ein Kaminbrand dazu und der starke Schneefall machte die Einsätze auch schwieriger“, schildert FF-Kommandant Andreas Zöchlinger von der Einsatzserie der letzten Tage.

Doch der Reihe nach: Am Donnerstagvormittag wurde die FF zu einer Fahrzeugbergung auf die A1 zwischen Haag und Oed gerufen. Der Anhänger eines Pkw war samt aufgeladenem Fahrzeug umgekippt. Die Feuerwehrkameraden stellten das Gespann mittels Ladekran und Seilwinde wieder auf und der Pkw-Lenker konnte seine Fahrt wieder fortsetzen.

Abends am selben Tag galt es erneut, eine Fahrzeugbergung auf der A1 mit 17 Einsatzkräften zu bewältigen. Ein Pkw fuhr auf einen Lkw auf und kam auch quer über die Autobahn zum Stehen. Beim dritten Einsatz am Donnerstag hatte eine Pkw-Lenkerin Glück. Kurz vor Mitternacht rutschte sie bei starkem Schneefall mit ihrem Pkw in einen Straßengraben. Das Fahrzeug konnte aber unbeschädigt geborgen werden und auch die Lenkerin blieb unverletzt.

Drei Pkw-Bergungen am Donnerstag

Der Freitag startete gleich wie der Vortag mit der Bergung eines Pkw am Vormittag auf der A1.

Nervenaufreibend gestaltete sich dann auch der Samstag für die Kameraden der Feuerwehr sowie für einige Bewohner von Haag. Zunächst musste am Vormittag ein hängengebliebener Lkw in der Bahnhofstraße geborgen werden. Gleichzeitig wurde ein Alarm im Gerichtsgebäude registriert. Ein Fehlalarm, bedingt durch einen kurzzeitigen Stromausfall in der Brandmeldezentrale, wie sich herausstellte.

Kaminbrand mit starkem Funkenflug

Abends geriet jedoch ein Kamin in einem Mehrparteienhaus in der Stummerstraße in Brand. Die Bewohner der drei Wohnungen, durch die der Kamin verläuft, mussten diese während des Einsatzes verlassen. Atemschutztrupps in allen drei Geschoßen achteten darauf, dass sich das Feuer nicht ausbreitete.

„Wir mussten auch die Umgebung kontrollieren, denn durch den Schneesturm kam es zu einem starken Funkenflug aus dem Kamin. Das betroffene Gebäude befindet sich nämlich inmitten einiger Wohnblöcke“, beschreibt Zöchlinger die nicht ungefährliche Situation. Nach gut zwei Stunden konnte der Einsatz aber erfolgreich beendet werden.