Leitungsnetz in Biberbach wird rechtzeitig fertig

145 Häuser werden provisorisch mittels Ölkessel mit Wärme versorgt. Biomasseanlage aber fast fertig.

Erstellt am 17. Oktober 2021 | 06:01
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Paul Latschenberger, Geschäftsführer der Biberbach Fernwärme GmbH (links), und Bürgermeister Fritz Hinterleitner vor dem neuen Biomasseheizkessel, der Ende Oktober in Betrieb gehen und 145 Biberbacher Haushalte mit Wärme versorgen soll.
Foto: Knapp

Die Megabaustelle im Ort neigt sich ihrem Ende zu. Die neuen Fernwärmeleitungen sind ebenso verlegt wie die Leerrohre für die Lichtwellenleiter, teilweise neue Wasserleitungen und Kabel für die Straßenbeleuchtung. Noch heuer soll asphaltiert werden.

Die Fernwärme Biberbach GmbH hat bereits den Betrieb aufgenommen. Das neue Leitungsnetz ist fertig und dicht. Noch werden die 145 Haushalte zwar vom Ölkessel, der für Notfälle vorgesehen ist, mit Wärme versorgt, aber das soll sich rasch ändern. „Der Biomassekessel steht schon, ebenfalls die Rauchgaskompensationsanlage. Noch diese Woche wird der 100.000 Liter-Pufferspeicher montiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Anlage Ende Oktober in Betrieb nehmen können“, sagt Geschäftsführer Paul Latschenberger. Aus Latschenbergers Sicht ist Fernwärme für die Endkunden – auch wegen des Wegfalls von Kosten für Wartung, Service und Rauchfangkehrer – die günstigste Form zu heizen und die umweltfreundlichste. Bürgermeister Friedrich Hinterleitner bedankt sich bei den Biberbachern für die Geduld mit der Großbaustelle. Über dem unterirdisch angelegten Heizwerk wird übrigens wieder ein Spielplatz entstehen. Ein Gestaltungsprojekt läuft schon.