Aschbacherin siegte beim Literaturpreis. Die gebürtige Aschbacherin Elisabeth Halbmayr (30) überzeugte beim Literaturpreis des „Forum Land“. Die jetzt in Wien wohnhafte Autorin schrieb „Da Wind aum Laund“.

Von Peter Führer. Erstellt am 17. November 2019 (04:34)
Bei der Preisübergabe (von links): Forum Land-Arbeitskreisvorsitzender Johann Höfinger, Forum Land-Obfrau Klaudia Tanner, Jurymitglied Kulturredakteurin Michaela Fleck, Preisträgerin Elisabeth Halbmayr und Jurymitglied Susanne Pöchhacker.
NÖ Bauernbund/Eva Riegler

Zum bereits 17. Mal vergab das Forum Land vor Kurzem den Literaturpreis. Bei der heurigen Ausgabe drehte sich alles um das Thema „Wind“. Insgesamt 380 Manuskripte wurden eingesandt. Besonders überzeugen konnte die Fachjury rund um Alfred Komarek unter anderem Elisabeth Halbmayr (30).

Die gebürtige Aschbacherin siegte in der Kategorie der „Jungen Autoren“ mit ihrem lyrischen Mundartwerk „Da Wind aum Laund“. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich etwas gewonnen habe“, betonte Halbmayr im NÖN-Gespräch. Sie schreibt schon seit dem Kindesalter und ist gerade dabei, ihr erstes Buch „Brown Eyed Girl“ zu überarbeiten und einen Verlag für die Veröffentlichung zu suchen.

Mit dem Siegesgedicht „„Da Wind aum Laund“ wird Halbmayr auch in der Anthologie „Wind“ vertreten sein. Der Sammelband ist im Österreichischen Agrarverlag erschienen und bildet mit 33 ausgewählten Gedichten und Geschichten einen Querschnitt der vielfältigen eingereichten Werke. Das Buch ist bei „Forum Land, Arbeitskreis Kultur in den Dörfern“ um 14,95 Euro erhältlich, Bestellungen sind telefonisch unter 02742/9020-2000 oder per Mail an office@noeforumland.at möglich.

Der Literaturwettbewerb wurde im Jahr 2003 vom Forum Land-Arbeitskreis „Kultur in den Dörfern“ initiiert und wird in Kooperation mit den Niederösterreichischen Nachrichten und ORF-Land und Leute ausgetragen. Insgesamt wurden seit Bestehen des Wettbewerbs bereits 6000 Manuskripte von rund 3200 Autoren eingereicht.