Mit dem Rad von Salzburg nach Hamburg. 16 Radfahrer von Rotary Clubs aus ganz Österreich radelten von Salzburg nach Hamburg in 36 Stunden. Initiator der außergewöhnlichen Fernfahrt war Meinhard Huber.

Von Daniela Führer. Erstellt am 05. Juni 2019 (03:50)
Karl Fuchs
Uwe Rosenkranz aus Berlin (links) fuhr mit Meinhard Huber (Mitte) – am Bild mit Ehefrau Monika – von Salzburg nach Hamburg. Ebenso unterstützten Raiffeisenbank St. Valentin-Prokurist Stefan Fuchsberger (rechts) sowie Unternehmer Gerald Widhalm (2. von rechts) als Sponsoren des Wohnwagens die Radfernfahrt zugunsten von „End Polio“.

Meinhard Huber ist bekannt für die Organisation außergewöhnlicher Rad-Veranstaltungen. Diese haben stets eines gemeinsam: „Wir sammeln Spenden für das Projekt ‚End Polio Now’. Das große Ziel dabei ist, die Krankheit Kinderlähmung endgültig auszurotten. Die Krankheit kann immer wieder kommen und solange muss man etwas dagegen tun. Darauf wollen wir aufmerksam machen mit außergewöhnlichen Aktionen“, erklärt der pensionierte Stadtamtsdirektor aus St .Valentin.

In der Vorwoche fand wieder eine seiner besonderen Aktionen statt: Am Donnerstag um 9 Uhr startete ein 16-köpfiges Teilnehmerfeld von Rotary Clubs aus ganz Österreich eine Rad-Fernfahrt nach Hamburg zur Rotary Convention. Insgesamt nahmen neun Rotary Clubs daran teil. „Gegen 21 Uhr kamen wir am Freitag in Hamburg an. Wir haben für die 800 Kilometer 36 Stunden gebraucht“, schildert Huber nach der Fahrt und erzählt weiter:

„Es hat alles super geklappt. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe legte 100 Kilometer zurück, danach radelte die zweite Gruppe wieder 100 Kilometer.“ Während die einen radelten, fuhren die anderen in zwei Wohnmobilen und drei weiteren Begleitfahrzeugen mit. So legte jeder Teilnehmer 400 Kilometer zurück. „Ein rotarischer Freund aus Kitzbühel fuhr die Strecke sogar durch mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h“, erzählt er weiter.

Großer Empfang in Hamburg

In Hamburg bei der Rotary Convention am Samstag wurde der Radtruppe schließlich ein großartiger Empfang vor einigen hundert Leuten bereitet.

Nach der Fahrt ist im Fall von Meinhard Huber aber auch schon wieder vor der nächsten Fahrt. Am 15. Juni startet er zum vierten Mal beim „Race Across America“. Quer durch die USA radelt Huber von der West- zur Ostküste. Das sind rund 5.000 Kilometer. „Wir hoffen, es unter einer Woche zu schaffen“, erklärt er sein sportliches Ziel. Gefahren wird dabei wieder für das Rotary-Spendenprojekt zur Ausrottung von Polio.