Ein Kampf auf schiefer Ebene. Über den umstrittenen Handymast in Stadt Haag.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 08. Oktober 2019 (03:36)

Der Kampf um den umstrittenen Handymast, den die ÖBB in der Nähe der Haager Freizeiteinrichtungen errichtet, geht in die nächste Runde. Und mittlerweile wird von der Bürgerinitiative „HaagGegenMast“ mit harten Bandagen gekämpft. Jemandem die Justiz an den Hals zu hetzen, von dem man sich wenig später Unterstützung erwartet, ist nicht nur dreist, sondern vor allem wenig erfolgversprechend. Wenn es sich dabei dann noch um den Bürgermeister der eigenen Gemeinde handelt, dann sollte man sich dessen bewusst sein, dass man sich mit dieser Aktion vermutlich selbst k.o. geschlagen hat.

So lobenswert der Einsatz von Bürgerinitiativen für eine gute Sache oder gegen eine schlechte auch sein mag: Wenn ein Kampf – wie jener gegen die ÖBB, die laut Eisenbahngesetz im Recht ist – nicht zu gewinnen ist, dann ist es irgendwann an der Zeit das Handtuch zu werfen und zu akzeptieren, dass man verloren hat. Ob das gerecht ist oder nicht, spielt dabei meistens keine Rolle.