Worten sollten Taten folgen. Ingrid Vogl über das Ergebnis der Nahversorger-Umfrage.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 12. März 2019 (05:00)

Anfang August schließt das Kaufhaus Hochwallner in Behamberg seine Pforten. Um zu eruieren, ob die Bevölkerung weiterhin das Angebot eines Nahversorgers wünscht, initiierte eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe dazu eine Fragebogenaktion. Die Ergebnisse liegen nun vor und sie sprechen eine deutliche Sprache.

Für 88 Prozent der Umfrageteilnehmer ist ein Nahversorger im Ort sehr wichtig. 96 Prozent würden grundsätzlich im Ort einkaufen. 78 Prozent würden dafür auch eine eingeschränkte Produktvielfalt im Vergleich zu einem Supermarkt in Kauf nehmen, 53 Prozent sogar höhere Preise.

Das sind äußerst hohe Werte, die Bürgermeister Karl Josef Stegh in seinem Vorhaben bestärken, die Attraktivität des Orts mit einem neuen Geschäft aufrechtzuerhalten. Damit verbunden ist aber auch ein klarer Auftrag an die Bürger, den im Fragebogen geäußerten Absichten auch Taten folgen zu lassen. Nur so kann ein neuer Kaufmann auch wirklich überleben.