St. Valentins Impfstraße wird nicht reaktiviert. Neue Termine im Juni sorgten für Verwirrung. St. Valentiner Impfstraße wird aber nicht mehr auf Dauer geöffnet.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 12. Mai 2021 (04:48)
Dass es neue Termine zu buchen gab, bedeutet nicht, dass die St. Valentiner Impfstraße auf Dauer reaktiviert wird. Foto: Gemeinde St. Valentin
Gemeinde St. Valentin

Dass die von der Gemeinde und den Ärzten betriebene Impfstraße in der Sporthalle Langenhart geschlossen werden muss, weil es im Bezirk nur noch das Impfzentrum des Landes in Amstetten geben darf, hatte vor einigen Wochen für einen Aufschrei der St. Valentiner Hausärzte gesorgt. Dass es nun plötzlich wieder neue Impftermine zu buchen gab, sorgte daher in der Vorwoche für einige Verwirrung.

„Nein, das ist keine Wiedereröffnung unserer Impfstraße“, stellt nun Arnold Mottas, der Koordinator der Impfstraße, klar. Fakt ist, dass die St. Valentiner Ärzte zusätzlichen Impfstoff bekommen haben und diesen nicht in ihren Ordinationen, sondern in der Impfstraße verimpfen. Diese ist im Juni sowieso in Betrieb, da die Zweitimpfungen mit Astra Zeneca ja noch dort stattfinden müssen.

Zusätzliche Impfdosen für 1.680 Personen

Den Bürgern im Westen des Bezirks Impfungen anbieten zu können, war auch Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr ein großes Anliegen. „Ich war nach Bekanntwerden der Schließung unserer Impfstraße täglich mit Landesrätin Königsberger-Ludwig in Kontakt. Eine dislozierte Praxis, bei der sich die Ärzte zusammentun und wir die Halle und Gemeindepersonal als Unterstützung zur Verfügung stellen, war aber die einzige Möglichkeit“, erklärt die Stadtchefin, dass es zu keiner längerfristigen Reaktivierung der St. Valentiner Impfstraße kommen wird.

Diese Regelung bringt nun mit sich, dass geplante Zweitimpfungen und zusätzliche Impfungen zwar an einem Tag am selben Ort stattfinden und vom selben Personal durchgeführt werden, diese aber unterschiedlich abgerechnet werden müssen: die Astra Zeneca-Im p fungen mit dem Land, die anderen mit der Krankenkasse. „Für den, der den Termin bucht, ist das aber egal. Er spürt nichts davon“, betont Koordinator Mottas.