Volksschule in Haidershofen wird erweitert. Die Volksschule in Haidershofen wird in den nächsten Jahren zu klein werden. Zwei zusätzliche Klassenräume und ein weiterer Stiegenaufgang werden daher errichtet.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 12. März 2019 (05:00)
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Bürgermeister Manfred Schimpl und Volksschuldirektor Gerhard Wimmer (von links) beim Grundstück, auf dem der Zubau der Volksschule an der Stirnseite des Turnsaals entstehen wird.

Haidershofen wächst und durch den ständigen Zuzug junger Familien ist man vor allem bei den Kindereinrichtungen gefordert. So wird im Gemeindeamt in Vestenthal ein Provisorium für eine weitere Kindergartengruppe geschaffen. Und auch bei den Volksschulen besteht Handlungsbedarf.

„Ab dem übernächsten Schuljahr werden wir in der Volksschulgemeinde Haidershofen mit drei ersten Klassen beginnen müssen. Dafür ist der Platz zu klein“Bürgermeister Manfred Schimpl

„Ab dem übernächsten Schuljahr werden wir in der Volksschulgemeinde Haidershofen mit drei ersten Klassen beginnen müssen. Dafür ist der Platz zu klein“, erklärt Bürgermeister Manfred Schimpl. Die Schule in Vestenthal ist nicht erweiterbar, beim Gebäude in Haidershofen besteht jedoch die Möglichkeit für einen Zubau. So suchte man beim Land NÖ um Feststellung des Raumbedarfs an. „Eine Kommission hat beide Schulen genau beurteilt und bestätigt, dass Raumbedarf gegeben ist“, betont Schimpl.

Derzeit erfolgt nun die Detailplanung. Mit dem Bauvorhaben soll dann in den Sommerferien begonnen werden, um den Schulbetrieb möglichst wenig zu stören. Um an der fensterlosen Stirnseite des Turnsaals zwei Klassenräume, einen Lichthof und ein weiteres Stiegenhaus errichten zu können, benötigt die Gemeinde rund 150 Quadratmeter Grund. „Der Grund gehört dem Kirchenwirt. Er hat bereits zugesagt, dass wir ihn ankaufen können“, erläutert Schimpl.

400.000 Euro für ersten Bauabschnitt

400.000 Euro sind im heurigen Jahr für den ersten Bauabschnitt des Projekts budgetiert. In Betrieb gehen sollen die neuen Klassen mit Schulbeginn des Schuljahrs 2020/21. „Dann sind wir für die nächsten Jahre abgesichert“, ist Schimpl überzeugt. Neben dem Zubau wird man aber auch im Innenbereich der Schule aktiv werden und einige Optimierungs- und Sanierungsmaßnahmen in Angriff nehmen. So werden beispielsweise die Toiletten umgebaut und der Werkraum verlegt. Diese Maßnahmen sollen bereits heuer über den Sommer erledigt werden. Dass man in Zukunft auch in der Mittelschule Platzprobleme bekommen könnte, kann der Bürgermeister ausschließen. „Die NMS ist groß genug“, stellt er klar.