Leitung in Kürnberg im Vollbetrieb. Seit zwei Wochen fließt Wasser zu den Haushalten in Kürnberg.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 23. August 2019 (03:43)
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Stießen mit frischem Trinkwasser auf das erfolgreiche Gemeinde-Kooperationsprojekt an, (von links) Vizebürgermeister Alois Seirlehner, Wasserwart Franz Brenn (sitzend), Bürgermeister Karl Josef Stegh aus Behamberg, Bürgermeister Johannes Heuras (sitzend), Martin Kaltenbrunner (IKW) und Bürgermeister Manfred Schimpl ausHaidershofen.

„Es ist geschafft“, freuen sich Bürgermeister Johannes Heuras, Vizebürgermeister Alois Seirlehner sowie die Ortschefs aus Behamberg und Haidershofen, Karl Josef Stegh und Manfred Schimpl. Seit zwei Wochen ist das gemeindeübergreifende Großprojekt „Wasserversorgungsleitung Kürnberg“ abgeschlossen. Am Freitag wurde auf das gelungene Vorhaben angestoßen – mit frischem Trinkwasser aus der Verbindungsleitung.

Im vergangenen Spätherbst wurden die umfangreichen Bauarbeiten gestartet, bereits seit Ende Mai ist die 3,5 Kilometer lange Leitung, die von der Gemeindegrenze in Sträußl (Gemeinde Haidershofen) in einen bestehenden Tiefbehälter eingeleitet wird, in Betrieb und speist frisches Trinkwasser, das zum Großteil aus dem Uferfiltrat der Enns in Haidershofen bezogen wird, in das Kürnberger Ortswassernetz ein.

Als letzter Schritt war es nötig, die für einen Vollausbau der Anlage bisher unterdimensionierte Verbindungsleitung vom Sportplatz in Behamberg bis zum Hochbehälter Hoferkogel zu erneuern. Auch diese Arbeiten sind nun abgeschlossen. „Wir haben eine Druckprobe sowie Hygienetests durchgeführt. Alles hat auf Anhieb einwandfrei funktioniert“, zeigt sich Martin Kaltenbrunner (Firma IKW) zufrieden.

Im Zuge der Bauarbeiten wurden seitens der Gemeinde St. Peter/Au Leerrohre für Lichtwellenleiter mitverlegt, bestehende Freileitungen wurden seitens der EVN ins Erdreich verlegt.

Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 770.000 Euro, wobei die Marktgemeinde St. Peter die Errichtungskosten der Transportleitung nach Kürnberg (550.000 Euro) trägt, die Restkosten für die Erneuerung der Verbindungsleitung Hoferkogel werden zwischen den drei Gemeinden aufgeteilt.

Trinkwasserengpässe sollten Geschichte sein

„Trinkwasserengpässe sollen nun endlich der Vergangenheit angehören“, betont Bürgermeister Johannes Heuras die Wichtigkeit dieser Maßnahme. Vor allem die Wasserknappheit während der Sommermonate in den vergangenen Jahren stellte die Trinkwasserversorgung des Ortes auf eine harte Probe, die ohne regelmäßige Wasserlieferungen nicht gestemmt hätte werden können.

Vizebürgermeister Alois Seirlehner dankt allen mitwirkenden Baufirmen und Grundbesitzern für die hervorragende Zusammenarbeit.