Ganze Familie ist nun Namensgeber. Stefanie, Rene und Alexander Silbermayr aus Leonding sind Paten von drei Hauseseln.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 12. Dezember 2019 (04:37)
Stefanie und Rene Silbermayr mit Sohn Alexander, der für den jungen Hausesel den Namen „Enrico“ auswählte.
Stoschek

Es ist über fünf Jahre her, dass Stefanie Silbermayr aus Leonding Namensgeberin der damals zwölfjährigen Hausesel-Stute im Haager Tierpark wurde und ihr den Namen „Clara“ gab. Ihr damaliger Freund und jetziger Ehemann Rene zog zwei Jahre später beim neugeborenen Hengst nach. Dieser hört seither auf den Namen „Jimmy“.

Damit aber nicht genug. 2019 war dann sowohl für die Silbermayrs als auch für ihre Paten-Esel ein ganz besonderes Jahr. Die Oberösterreicher wurden Eltern eines Alexander und ihre Patentiere „Clara“ und „Jimmy“ Eltern eines Hengstes. Dieser Familienzuwachs im Tierpark bewog die jungen Eltern, ihren acht Monate alten Sohn Alexander zum Namensgeber dieses Hengstfohlens zu machen.

Wie aber sollte der Bub einen Namen auswählen? Eine Herausforderung, die Stefanie und Rene Silbermayr überaus kreativ lösten. Beide sind fußballinteressiert und lernten sich auch bei einem Spiel des LASK kennen. Kein Wunder also, dass sie die Namenswahl für ihren Esel in Anlehnung an eine Fußballauslosung durchführten. Sie trafen eine Vorauswahl und schrieben diese Namen auf kleine Kärtchen. Diese versteckten sie unter mehreren Bechern und überließen Alexander die alleinige Wahl. Der Bub krabbelte zu den Bechern und schnappte sich einen davon. Die Wahl war getroffen. Der Hauseselhengst heißt nun „Enrico“.