Begeisterung um die Freaks aus St. Valentin. TheFreaks aus St. Valentin durften bei der Gymnaestrada in Dornbirn den Schlussact der internationalen Gala bestreiten.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 16. Juli 2019 (04:04)
NOEN
Stolz und Freude war den Mitgliedern der Freaks nach ihren umjubelten Auftritten bei der Gymnaestrada ins Gesicht geschrieben. Bei allen drei Auftritten wurde die St. Valentiner Akrobatikgruppe mit Standing Ovations belohnt.

19.000 Turner aus über 60 Nationen waren in der Vorwoche im „Ländle“ zu Gast. Darunter auch die Akrobatikgruppe TheFreaks vom Allgemeinen Turnverein St. Valentin 1911. Die Truppe rund um Trainer O.C. Ono war dabei Teil der internationalen Gala.

Eine besondere Ehre, wie den Mostviertlern erst in Dornbirn so richtig bewusst wurde. „Manche Gruppen kämpfen 20 bis 25 Jahre, dass sie bei der Gala dabei sein dürfen“, erklärt Ono. Die Valentiner Akrobaten waren aber nicht nur dabei, sondern durften sogar den Schlussact bestreiten. „Das ist eine der größten Ehren, die man sich vorstellen kann“, verrät Ono nicht ohne Stolz.

Fototeam Digital
Der Auftritt der Freaks war der krönende Abschluss einer großartigen Gala.


20 Gruppen mit 700 Turnern aus 18 Ländern zeigten bei der Gala ihr Können. Die Gruppen wurden bereits vor rund drei Jahren in einem Bewerbungsverfahren ausgewählt, vor zwei Jahren begann die Vorbereitung. „Wir wurden vom österreichischen Fachverband für Turnen nominiert“, erklärt Ono die Vorgehensweise.

Dass die Freaks die Ehre haben, die Gala zu beenden, erfuhren sie vor einigen Monaten. Und sie nutzten die Chance, bei den vielen anwesenden Turnfachleuten einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. „Die Präsidentin des Weltturnverbands hat unsere Show als eine der besten Shows, die sie je gesehen hat, bezeichnet“, freut sich Ono über das Lob von höchster Stelle.

Mit Lederhose und Dirndl Publikum begeistert

Bei der Gala präsentierten sich die Mostviertler von einer ganz anderen Seite als zuletzt. In Lederhose und Dirndl zeigten sie sich in Partystimmung. „Trotzdem konnten wir unsere Elemente genauso gut zeigen wie bei unseren ernsten Shows“, war Ono zufrieden mit den Auftritten. Kein Wunder. Schließlich wurden die St. Valentiner jedes Mal mit Standing Ovations belohnt.

Auch wenn die Gymnaestrada kein Wettbewerb ist und es daher auch keinen Sieger gibt, hat sich das Weltturnfest für die Freaks voll ausgezahlt. Es wurden wichtige Kontakte geknüpft, die den Mostviertlern weitere internationale Auftritte ermöglichen werden. Daran wird es in Zukunft aber ohnehin nicht mangeln. Bei O.C. Ono flatterten bereits Anfragen für einen Auftritt beim Formel 1 Grand Prix in Bahrain und die italienische Version von „America´s got talent“ ins Haus.