Wolfsbacher liefen für den guten Zweck. Wie auch schon im Vorjahr liefen auch heuer mehrere Wolfsbacher am Sonntag in ihrem Heimatort für die Stiftung zur Heilung von Querschnittslähmung.

Von Josef Penzendorfer. Erstellt am 12. Mai 2021 (04:25)
Sie liefen wieder für jene, die es selbst nicht können: Familie Sandra und René Stöger mit Moritz und Marlies sowie Familie Robert und Carina Stolzlederer mit David und Melanie sowie Freund Matthias Pilz (von links).  Foto: Penz
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Weltweit haben es am Sonntag fast 185.000 Menschen aus 195 Nationen getan – nämlich via App individuell und somit doch vereint beim mittlerweile 8. Wings-for-Life-World-Run für jene zu laufen, die es selbst nicht können. Österreichweit beteiligten sich neben Teams von Sportgrößen wie Marcel Hirscher oder Gregor Schlierenzauer insgesamt fast 60.000 Läufer – darunter auch Rollstuhlfahrer –, wodurch 4,1 Millionen Euro an Spenden für die Rückenmarksforschung erlaufen werden konnten.

Gleichsam als Ersatz für den großen Wings-for-Life-Run in St. Pölten oder Wien hat heuer die Union Wolfsbach zum Laufen vor Ort motiviert, sodass sich mehr als 70 Bewegungsfreudige – auch 20 junge Mitglieder von Nachwuchsteams – daran beteiligt haben. Via App, freilich unter Wahrung aller Corona-Vorschriften haben 33 registrierte Läufer in Summe 439 Kilometer erlaufen, was einen Spendenbetrag von 792 Euro ergab.

Die 3,8 Kilometer lange Strecke führte vom Sportzentrum nach Bierbaumdorf und von dort über Brandstetten zurück in die Pfarrwaldsiedlung.

„Es gibt ja keine klassische Ziellinie, eingeholt wird man aber vom virtuellen Catcher Car. Man legt sein persönliches Ziel selbst fest. Hundert Prozent des Startgeldes gehen an die Stiftung Wings for Life“, hebt Sektionsleiter Robert Stolzlederer hervor, der an diesem Tag wie sein Lauffreund Renè Stöger 32 Kilometer zurückgelegt hat. Stöger ergänzt: „Laufen wird in Wolfsbach gerade auch durch unsere neu gegründete Sektion LSC Wolfsbach erfreulicherweise immer populärer!“