Erster Schritt: Lehrerhaus wurde abgerissen. Durch die Schleifung des alten Gebäudes wird Platz für den dringend benötigten Schulzubau.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 14. Februar 2019 (05:29)
Gemeinde
Das alte Lehrerhaus wurde dem Erdboden gleichgemacht. Auf dem frei gewordenen Platz will die Gemeinde nun einen Zubau für die Schulen errichten.

Sieben Volksschulklassen gibt es derzeit in Wolfsbach, zwei sind aus Platzmangel in provisorischen Klassenräumen untergebracht. Die Gemeinde muss daher ernsthaft über eine Vergrößerung des Schulgebäudes nachdenken.

Ein erster wichtiger Schritt dazu ist bereits geschehen. Das alte Lehrerhaus wurde abgerissen. Im Vorjahr hat sich die Gemeinde nach längeren Verhandlungen mit den Mietern geeinigt und diese sind ausgezogen. In der Vorwoche rollten nun die Bagger an und machten das Gebäude dem Erdboden gleich. Der Schutt wurde natürlich ordnungsgemäß entsorgt.

„Nun steht den Planungen für den Schulzubau nichts mehr im Wege. Das Land hat ja schon im Jahr 2016 einen Fehlbestand für die Mittelschule und die Volksschule festgestellt. Von da her haben wir also grünes Licht für das Projekt“, sagt Bürgermeister Josef Unterberger. Konkret fehlen zwei Klassenräume, diverse Nebenräume, ein Gruppenraum und ein Lehrmittelzimmer.

Bau frühestens Mitte 2020

Bei der Planung wird vonseiten der Gemeinde auch gleich der weitere Ausbau der Nachmittagsbetreuung angedacht und eventuell auch, einen zusätzlichen Raum zur Kinderbetreuung zu schaffen. Denn die Kleinkindergruppe im Kindergarten könnte bald aus allen Nähten platzen. Auch die Musikschule soll in das Projekt einbezogen werden.

„Heuer werden wir planen und die Kosten ermitteln, mit dem Bau selbst werden wir frühestens Mitte 2020 beginnen“, sagt der Bürgermeister. Man werde versuchen, sehr vorausschauend zu planen, weil man ja nicht wisse, wie sich die Kinderzahlen in der Gemeinde zuküftig entwickeln. „Das Projekt ist für die Gemeinde Wolfsbach auf jeden Fall von großer Bedeutung, weil es darum geht, den Standort unserer Schule langfristig abzusichern. Eine Bildungseinrichtung gehört auch zur Nahversorgung“, betont Unterberger.