Großprojekt Sportanlage wurde gestartet. Erster von drei Bauabschnitten hat mit Erneuerung des Zauns begonnen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 11. Juli 2019 (04:50)
Gemeinde
Bei den Abrissarbeiten an der Umzäunung des Fußballplatzes (von links), Platzwart Josef Plaimer, Walter Pils (Fußballverein), Anrainer Alois Lampesberger und Gemeinderat Rudolf Gugler.

1,2 Millionen Euro wird die Gemeinde in den nächsten Jahren in das Sportzentrum investieren. Gestartet wurde das Projekt mit dem Entfernen der 30 Jahre alten Umzäunung beim Fußballplatz. Keine leichte Arbeit, weil der Maschendrahtzaun in die als Sichtschutz gepflanzte Hecke eingewachsen war.

Nun wird ein Fundament betoniert und darauf werden 2,2 Meter hohe Paneelwände als Sichtschutz montiert. Auf diesen wird dann schließlich noch ein 3,8 Meter hohes Ballfangnetz aufgesetzt. „Ich danke vor allem den Anrainern für ihr Verständnis und ihr Entgegenkommen während der Umbauphase. Wir werden das Projekt natürlich so rasch wie möglich abschließen“, sagt Bürgermeister Josef Unterberger.

100.000 Euro investiert die Gemeinde in diesem ersten Bauabschnitt. Geplant sind heuer auch noch die Errichtung einer neuen Flutlicht- und Bewässerungsanlage beim Hauptspielfeld und Fundamentierungsarbeiten im Tribünenbereich.

„Die Anlage ist 35 Jahre alt, es ist also Zeit, dass wir sie erneuern. Ich sehe es als ein nachhaltiges Projekt für unsere Jugend und die Familien.“Bürgermeister Josef Unterberger

Im Herbst- und Winter wird dann die Planung und Ausschreibung für den zweiten Bauabschnitt über die Bühne gehen. Der Stockplatz mit den drei Bahnen bekommt ein Dach, das auch gleich die Tribünen des Fußballplatzes vor Regen schützen soll.

In einem dritten Bauabschnitt werden schließlich Adaptierungsarbeiten am bestehenden Vereinshaus durchgeführt und der Eingangsbereich beim Fußballplatz neu gestaltet. Auch der Innenausbau der Stockschützenhalle ist für 2021 geplant, samt Errichtung neuer WC-Anlagen.

Bei der Finanzierung des Projekts hofft man natürlich auf Bedarfszuweisungen des Landes, aber auch die Vereine werden Eigenleistungen einbringen. Unter dem Strich bleiben für die Gemeinde noch immer rund 700.000 Euro übrig.

Das Geld ist für den Ortschef aber gut angelegt: „Die Anlage ist 35 Jahre alt, es ist also Zeit, dass wir sie erneuern. Ich sehe es als ein nachhaltiges Projekt für unsere Jugend und die Familien.“