Heuer gibt‘s Mini-Nökiss in Herzogenburg. 49. Auflage findet statt, es sind jedoch insgesamt nur 1.800 Besucher erlaubt.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 15. Juli 2020 (05:57)
Ansammlungen wie auf diesem Archivbild im Hintergrund sollen bei der 49. Auflage der NÖ Kindersommerspiele vermieden werden. Andreas Kickinger, Sprecher des Leitungsteams (kleines Bild links): „Was möglich ist, ist ein entschleunigtes Fest ohne Anstellen und ohne den Stress, so viel wie möglich vom Programm zu konsumieren. Wir werden uns sehr bemühen, trotz aller Widrigkeiten ein tolles Erlebnis zu bieten.“
Hans Kopitz

Statt Maxi-Kinderfestival nur Mini-Nökiss: Wochenlang wurde diskutiert, bis schließlich im Rahmen der Nökiss-Generalversammlung ein schlüssiger Plan präsentiert wurde.

„Wir können für zumindest 1.800 kleine und große Menschen ein tolles Erlebnis schaffen – gerade für Kinder, die in den vergangenen Monaten so viel verloren haben“ fasste Vorstandsmitglied Samuel Ziselsberger die Grundmotivation zusammen.

Ohne Online-Voranmeldung kein Einlass

Die Eckpfeiler: 3 Slots pro Tag für jeweils 100 Personen. Über die Bühne gehen die 49. Nökiss von Dienstag, 28. August, bis Donnerstag, 30. August und von Dienstag, 4. September, bis Donnerstag, 6. September.

Ansammlungen wie auf diesem Archivbild sollen bei der 49. Auflage der NÖ Kindersommerspiele vermieden werden. Andreas Kickinger, Sprecher des Leitungsteams (kleines Bild): „Was möglich ist, ist ein entschleunigtes Fest ohne Anstellen und ohne den Stress, so viel wie möglich vom Programm zu konsumieren. Wir werden uns sehr bemühen, trotz aller Widrigkeiten ein tolles Erlebnis zu bieten.“
Hans Kopitz

Die schlechte Nachricht zuerst: Einfach nach Herzogenburg fahren und die Nökiss besuchen kann man dieses Jahr nicht. Ohne Online-Voranmeldung (sodass alle Daten erfasst werden, um im Falle einer Covid-19-Infektion zu wissen, wer mit wem in Kontakt gekommen sein könnte) wird es keinen Einlass zum Fest geben – auch nicht für Mitarbeiter. Die Gastronomie wird auf eine Basisversorgung runtergefahren.

Das Gelände wird in zwei voneinander abgeschottete Bereiche aufgeteilt, die jeweils von 10 bis 14 Uhr beziehungsweise von 14 bis 18 Uhr besucht werden können.

Ein Bereich erstreckt sich über Kapitelgarten, Pfarrzentrum und Augustinussaal, der zweite, nur am Nachmittag geöffnete Bereich, umfasst den Stiftshof, den Emmerichshof und den Theatersaal. Im gesamten Festgelände ist ausreichend Abstand zu halten und in den Innenräumen muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden.

Sicherheitsregeln werden eingehalten

Die gute Nachricht: Besucher müssen zwar in den jeweiligen Bereichen bleiben, die Künstler kommen dafür zu ihnen. Geboten wird pro Bereich ein Kindertheater, ein Kinderliedermacher und ein aus mehreren Stationen bestehendes Rahmenprogramm, etwa Kinderführungen im Stift oder Workshops, bei denen die Sicherheitsregeln eingehalten werden können.

Zum Abschluss ist ein Besuch im Circus Pikard möglich, danach muss das Festivalgelände verlassen werden.

Andreas Kickinger, Sprecher des Nökiss-Leitungsteams
Kopitz

„Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass in diesem Jahr vieles anders ist. Das übliche Gewurle und das Treffen zahlloser Bekannter ist unter Covid-19-Bedingungen einfach nicht möglich“, erläutert Andreas Kickinger, Sprecher des Nökiss-Leitungsteams. „Was möglich ist, ist ein entschleunigtes Fest ohne Anstellen und ohne den Stress, so viel wie möglich vom Programm zu konsumieren. Wir werden uns sehr bemühen, trotz aller Widrigkeiten ein tolles Erlebnis zu bieten.“

Der Ticketverkauf startet im August über die Website www.noekiss.at.