Ernüchterndes Fazit für Aquapark: Mai war fürchterlich. Erstes Fazit fällt ernüchternd aus. Selbst Super-August kann Saison nicht retten.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 24. Juli 2019 (12:53)
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Jasmin Millcovics (links) und Elena Hofstätter hat es besonders die Breitrutsche angetan, auf der sie im Aquapark mit ihren Freunden jede Menge Spaß haben. Aber zwischendurch eine kleine Verschnaufpause muss auch sein.

Knapp sechs Wochen noch dauert die Badesaison im Aquapark. Eine Zwischenbilanz verheißt für heuer nichts Gutes.

„Der kalte Mai machte uns leider einen Strich durch die Rechnung – und das ist nicht mehr aufzuholen, auch wenn es jetzt nur mehr schönes Wetter gibt“, so Gastronom Franz Dopler, der den Getränke- und Imbiss-Stand im Aquapark betreibt. Und weiter: „Der Mai war mit einem Wort fürchterlich.“

Es gab zwar einige Tage, an denen die Anzahl der Badegäste die 2.000er-Grenze überschritt, die drei am besten besuchten waren laut Aufzeichnung der 30. Juni sowie der 10. und 20. Juli, aber die magische 3.000er-Grenze wurde heuer noch nicht geknackt.

„Der kalte Mai machte uns leider einen Strich durch die Rechnung – und das ist nicht mehr aufzuholen"

Dabei zählt der Aquapark zu den beliebtesten und modernsten Freibädern im ganzen Bezirk und die Gäste strömen – besonders an den Wochenenden – aus nah und fern herbei, wo sie ein großzügig angelegtes Badegelände mit Naturbadeteich, Rutschen, Strömungskanal, Sprungturm, Kletternetz und einem großen Sportbecken erwartet. Weiters gibt es ein Kinderschwimmbecken mit Rutsche, einen Spielplatz und einen Beachvolleyballplatz. Die Tennisplätze und der Minigolfplatz liegen gleich daneben, sodass man als sportbegeisterter Besucher alles voll ausschöpfen kann.

Wenn man die auswärtigen Besucher – die aus Krems, St. Pölten und sogar aus dem Pielachtal kommen – fragt, was hier so anziehend ist, liegen die Antworten „Weil wir den Naturbadeteich schätzen“ oder „Weil es eines der wenigen Bäder ist, wo man keine Parkplatzgebühr einhebt“ an vorderster Stelle.

Jetzt hofft natürlich nicht nur die Stadtgemeinde als Betreiber, sondern auch der Imbisspächter dass die Badesaison, die heuer, noch bis 1. September dauert, doch noch viele Besucher aufweist, sodass das Defizit nicht zu groß wird.