NÖ Kindersommerspiele: Jüngste Mithelfer sind 5 Jahre. Petrus Stockinger und Andreas Kickinger können eine rundum positive Bilanz ziehen.

Von Alex Erber. Erstellt am 18. September 2019 (02:56)
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Marcel Kopitz (5) war stolz: Er hat seine ersten Pommes verkauft.

Die NÖ Kindersommerspiele 2019 sind Geschichte, sechs fröhliche Tage versüßten heuer wieder tausenden Kindern das Ferienende. Und jetzt geht es ans Aufarbeiten – nein, nicht ans Aufräumen, das geschah schon längst, denn zwei Tage nach Schluss der Kindersommerspiele war der Kirchenplatz mit seiner großen Arena, der Stiftshof, der Kapitelgarten und die anderen Lokalitäten wieder gereinigt. Hier zeigte sich wiederum, dass nicht nicht nur an den Spieletagen, sondern auch davor beim Aufbau und danach beim Abbau, die große Nökiss-Familie zusammenhält und mithilft.

Sowohl der Veranstalter – Andreas Kickinger als Sprecher des Leitungsteams – als auch der neue Hausherr Propst Petrus Stockinger sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Weil wir sechs Tage schönes Wetter hatten, war natürlich auch der Besuch dementsprechend und wir können heuer auf ein wirklich – in jeder Beziehung – gelungenes Fest zurückblicken.

Stolz ist man auch wieder auf die rund 1.000 freiwilligen Mitarbeiter; wobei auch heuer wieder nicht die Nationalität, es gab viele nichtösterreichische Helfer, nicht der akademische Grad, – Universitätsdozent Thomas Schrefl gehört schon seit vielen Jahren zu den Mitarbeitern, und nicht das Alter ausschlaggebend war, denn die jüngsten Mitarbeiter wie Paul König, der bei den Palatschinken aktiv war, oder Marcel Kopitz, der seine ersten Pommes verkaufte, waren erst fünf Jahre alt, während der älteste, Friedrich Singer, bereits jenseits der 90 ist.

Textildesign war ein besonderer Renner

Besonderen Andrang gab es heuer beim Textildesign, wobei mehr als 70 Helfer alle Hände voll zu tun hatten, um sechs Tage lang saubere Pinsel, frische Stoffmalfarben und gut sortierte Vorlagen zur Verfügung zu stellen. Das Angebot an Textilien, die bemalt, besprüht und gebatikt wurden, ist erweitert worden, um neuen und altbekannten Textildesignern aktuelle modische Trends zu bieten. Moderne Shirts wurden in 18 diversen Größen angeboten, wobei vor allem die Kindergrößen stark gefragt waren, da innerhalb der sechs Tage jeweils über 100 Stück davon designed wurden. Davon abgesehen, gab es sogar noch 22 andere Textiliensorten.

Auch für die Mitbrüder des Stiftes wurden passende Modelle gefunden. Wolfgang Payrich zeigte sich vor allem an der Sprühtechnik interessiert und bekam ein trendiges T-Shirt, die liebste Textilie von Propst Petrus Stockinger war die Schürze, die ihn an seine Tage des Schnitzel-Bratens in der Nökiss-Küche erinnert.