Projekt Fahrdienst nimmt Fahrt auf. Am Donnerstag, 21. Februar, findet im Volksheim ein Informationsabend statt. Wer beim Kernteam für den Aufbau dabei sein möchte, ist am 21. März ins Rathaus eingeladen.

Von Hans Kopitz und Alex Erber. Erstellt am 22. Januar 2019 (05:34)
Hans Kopitz
Franz Gerstbauer (rechts) und Michael Pinnow stellten das Projekt „Fahrdienst“ vor.

Am vergangenen Mittwoch lud Stadtrat Franz Gerstbauer von den Grünen die Gemeindevertreter zu einem Gespräch bezüglich des künftigen „Fahrdienstes“, der nach dem Vorbild der Gemeinde Eichgraben – kürzlich vom dortigen Umweltgemeinderat Michael Pinnow im Rathaus vorgestellt – auch in der Stiftsstadt Einzug halten soll. Bei diesem Gespräch wurde beschlossen, dass es am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr im Volksheim einen Informationsabend geben soll, wo auch eine Liste aufliegen wird, in der sich Interessierte eintragen können.

Am Donnerstag, 21. März, werden dann Interessierte aus den Listen in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen, hier soll sich dann ein Kernteam für den Aufbau des Fahrdienstes finden. Dabei sollen grundlegende Fragen erörtert wie: Überlegungen zur Vereinsgründung, wer wird für den Vorstand zur Verfügung stehen? Wie erfolgt das Bewerben beziehungsweise Anwerben von Passagieren und Fahrern? Wo soll der Standort des Fahrzeuges sein? Wird es eine Startfinanzierung durch die Gemeinde geben? Wie werden der Probebetrieb – etwa 30 Fahrer sind zum Start nötig – und die Schulung der Fahrer durch die Fahrschule aussehen?

Eine entsprechende Kontakt-Email-Adresse wird durch Christoph Schneider im Rathaus bereits eingerichtet:

fahrdienst@gde.herzogenburg.at

Mit dem Projekt „Fahrdienst“ hat sich auch die jüngste Umfrage auf der beliebten Onlineplattform NÖN.at beschäftigt. „Kann sich der Fahrdienst in Herzogenburg durchsetzen?“ lautete die entsprechende Frage. Das Ergebnis zeigt, dass eine knappe Mehrheit der NÖN-Community (50,6 Prozent der Voter) nicht daran glaubt, für die Initiatoren sind die optimistischen Antworten aber durchaus ermutigend. 49,4 Prozent der Voter sind der Ansicht, dass sich das ambitionierte Vorhaben in der Stiftsstadt durchsetzen kann.