Herzogenburg forciert den Straßenbau. Bis 2021 fließen 4,08 Millionen Euro: Im Paket sind Kanal, Wasserversorgung enthalten.

Von Alex Erber. Erstellt am 16. Juli 2019 (03:39)
Hans Kopitz
In der Bertl-Rumpler-Gasse herrscht reger Baubetrieb, die Einfamilienhäuser schießen aus dem Boden. Demnächst wird dort auch der Straßenbau in Angriff genommen.

Für Straßenbau sowie für die Sanierung von Abwasserbeseitigungsanlagen beziehungsweise von Wasserversorgungsanlagen gibt die Stadt Herzogenburg bis zum Jahr 2021 insgesamt 4,08 Millionen Euro aus.

Sechs Unternehmen haben sich an der Ausschreibung beteiligt, als Bestbieter ging die Firma Leyrer & Graf aus Gmünd hervor. „Wir bewegen uns damit um 329.000 Euro unter der ursprünglichen Kostenschätzung“, informierte SP-Bürgermeister Christoph Artner den Gemeinderat, der einen einstimmigen Beschluss fasste.

Konkret investiert wird, was den Straßenbau anbelangt, in folgenden Straßenzügen: St. Pöltner Straße, Fischergasse, Wiener Straße, Dr.-Karl-Renner-Gasse, Parkgasse, Brandstätte, Gregor-Nast-Gasse, Bertl-Rumpler-Gasse (Herzogenburg), Fundgasse (Oberndorf), Ossarner Hauptstraße, Sandgasse (Ossarn), Birkengasse, Gärtnergasse, Franz-Zauner-Gasse, Bäckergasse (St. Andrä), Untere Breiten (Unterwinden) sowie in Oberhameten (Ortskern).

Start für Arbeiten in der St. Pöltner Straße

In der St. Pöltner Straße haben bereits die Bauarbeiten vom Rathausplatz kommend begonnen. Sie sind zweigeteilt: Während heuer alle Einbauten (Infrastruktur im Erdreich wie Wasser und Kanal) saniert beziehungsweise erneuert werden, folgt die Oberflächengestaltung im Jahr 2020.

Mit der Neugestaltung des gesamten Straßenzugs folgt auch eine Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Es werden Grünflächen geschaffen und die Parkflächen entsprechend adaptiert. Für die Zukunft ist mit zwei möglichen Standorten für Elektrotrankstellen mit je zwei Parkflächen vorgesorgt.