Christoph Artner: „Bauordnung gilt selbstverständlich“. In Einöd führte man Haus-Umbau nicht ganz korrekt durch. Stadtchef verspricht Abhilfe.

Von Alex Erber. Erstellt am 16. Januar 2019 (04:27)
Hans Kopitz
Der Umbau eines Hauses soll in Einöd nicht ganz korrekt durchgeführt worden sein. „An der Behebung wird kein Weg vorbeiführen“, erklärt dazu SP-Bürgermeister Christoph Artner.

„Stier 427“ betitelt sich ein Mann, der sich im Schutze der Anonymität an die Stadtgemeinde sowie an die NÖN wandte und in seinem Schreiben auf einen Missstand in der Katastralgemeinde Einöd hinweist. „Es wurde ein Haus mit Garage komplett umgebaut. Bei der Errichtung des Dachstuhls der Garage wurde jedoch sowohl auf die Grundgrenze als auch auf einen Brandüberschlag vergessen“, behauptet „Stier 427“. Besonders verwunderlich sei das Ganze, weil eine Baufirma und eine Zimmerei, also Fachpersonal, die Arbeiten durchgeführt hätten. Überdies gebe es keinen Schneeschutz, teilweise laufe Regenwasser nicht auf Eigengrund.

Und „Stier 427“ fragt sich daher: „Hat sich die Bauordnung geändert oder sind gewisse Personen berechtigt, zu bauen, wie sie es für richtig halten?“

SP-Bürgermeister Christoph Artner will sich zum derzeit laufenden Verfahren nicht äußern, bestätigt aber im Kern die Angaben des „Stiers“: „Es dürfte hier tatsächlich etwas schief gelaufen sein, an der Behebung wird kein Weg vorbeiführen. Die geltende Bauordnung ist natürlich stets einzuhalten.“