Neue Arena kommt 2015. Herzogenburg / Bei der Generalversammlung ist der Vorstand für weitere zwei Jahre bestätigt worden. Nächster Programmpunkt ist Pilgerwanderung nach Göttweig am 10. Mai.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 14. April 2014 (15:31)
Die Nökiss-Arena, in der heuer zum 35. Mal die Eröffnung stattfinden wird, soll im kommenden Jahr erneuert werden. Foto: Hans Kopitz
NOEN, Hans Kopitz
Einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre und natürlich auch einen Ausblick auf das kommende Kinderfest, das unter dem Titel „1, 2, tausend, viele“ laufen wird, gab es bei der Generalversammlung, zu der das Nökiss-Leitungsteam alle Haupthelfer eingeladen hatte.

Kulturbetrieb zum Teil durch Gastronomiebetrieb finanziert

„Finanziell gesehen waren die beiden vergangenen Jahre fast ausgeglichen, es ist beim Finanzamt halt immer wieder eine Gratwanderung - was für den Bestand der Kindersommerspiele entbehrlich und was unentbehrlich ist, denn zum Teil wird hier der Kulturbetrieb durch den Gastronomiebetrieb finanziert“, erklärt Dietmar Zederbauer, der gemeinsam mit Franco Steininger als „Säckelwart“ bei den Kindersommerspielen tätig ist.

Leider greifen auch hier die Sparmaßnahmen bei den Subventionen durch, sodass die Mühe dafür, überhaupt welche zu erhalten, jedes Jahr größer wird.

Seit 2012, als es zwei Kinderfeste gab - eines in Bethlehem und eines in Herzogenburg - stimmt auch die Spiel-Anzahl wieder, denn bei den 24. Spielen wurde, wie sich herausstellte, um eine Zahl geschummelt. Sie waren als 25. Jubiläumsspiele angekündigt worden, man kam aber erst darauf, als die Plakate und Programme schon gedruckt waren. Somit werden heuer die „echten“ 43. Kindersommerspiele abgehalten.

Ein großes Plus war im Vorjahr der geänderte Geländeplan, sodass für das Kreativzentrum, das jedes Jahr eines der Highlights des Kinderfestes ist, mehr Platz geschaffen wurde. Hier gibt es während der sechs Tage jeden Tag zwölf verschiedene Bastelstationen.

Arena soll 20.000 Euro kosten

Für kommendes Jahr steht dann eine neue Arena ins Haus, denn die alte Nökiss-Auftaktstätte, die 1979 für rund 100.000 Schilling angeschafft wurde, kommt langsam in die Jahre. Rund 20.000 Euro soll laut aktuellen Angeboten die neue Arena kosten.

Bei der Neuwahl des Vorstandes, der für zwei Jahre gewählt wurde, gab es keine Änderungen. Andreas Kickinger bleibt Sprecher des Leitungsteams, sein Stellvertreter ist Fritz Singer, die Organisationsleitung bleibt in den Händen von Tom Schrefl und Dietmar Zederbauer. Hannes Schwed wird sich als künstlerischer Leiter weiterhin um ein mögliches ansprechendes Programm kümmern.

Propst Maximilian Fürnsinn lud alle Nökiss-Mitarbeiter zur Pilgerwanderung ein, die am Sonntag, 10. Mai, nach Göttweig stattfinden wird. Der Propst hat ja im Jahr 2009 der Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, die für ihr Hilfsprojekt mit der „Weißen Feder von Herzogenburg“ ausgezeichnet wurde, versprochen, mit ihr einen Berg zu besteigen.

Nun ist es zwar „nur“ der Göttweiger geworden, aber der Propst lädt dennoch alle Gläubigen sehr herzlich ein, sich an der Pilgerwanderung zu beteiligen.