Statzendorfer Bauern lieben Bienen. Statzendorfer Landwirte unterstützen blau-gelbe Kampagne und betonen: „Wir schauen auf Natur und heimische Wertschöpfung.“

Von Alex Erber. Erstellt am 23. Juni 2019 (02:23)
Bauernbund
Ortsbauernratsobmann Gregor Holzinger, Ortsbäuerin-Stellvertreterin Martina Prischink, Cornelia Waldbauer und Ortsbauernratsobmann-Stellvertreter Paul Sterkl (von links) sind sich einig: „Bauern und Bienen sind ein starkes Team!“Statzendorf

Die Initiative „Wir für Bienen“ unter dem Motto „Bauern und Bienen – ein starkes Team!“ haben NÖ-Bauernbundobmann Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landwirtschaftskammer-Präsident Johannes Schmuckenschlager gestartet.

Auch die Statzendorfer Bauern mit Ortsbauernratsobmann Gregor Holzinger unterstützen die Kampagne: „Landwirtschaft und Bienen sind keine Gegensätze. Das Gegenteil ist der Fall. Wir wollen den Konsumenten den enormen Beitrag unserer bäuerlichen Betriebe zur regionalen Artenvielfalt jetzt vor Augen führen.“

Pernkopf und Schmuckenschlager betonen: „Unsere Bienen und unsere Bauern sind untrennbar miteinander verbunden: Unsere Betriebe in NÖ leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag zu Artenvielfalt. Die Insekten bestäuben viele landwirtschaftlichen Kulturen, während die Bauern ihnen auf insgesamt 230.000 Hektar blühenden Feldern ein Buffet bieten und Heimat geben.“

„Artenschutz geht uns alle etwas an“

Was die Bauern bereits vormachen, soll nun auch jeder einzelner in Angriff nehmen: „Jeder kann NÖ zum Blühen bringen. Jeder Garten kann zur Bienenweide, jeder Balkon zum Bienenplatz werden. Artenschutz geht uns alle etwas an!“

Niederösterreichs Bauern sind Ökoweltmeister: 90 Prozent nehmen am Umweltprogramm teil, 60 Prozent legen Biodiversitätsflächen an und 20 Prozent wirtschaften biologisch. Obmann Gregor Holzinger und sein Stellvertreter Paul Sterkl betonen: „Wir schauen auf unsere Regionen, wir schauen auf unsere Natur, wir schauen auf heimische Wertschöpfung. Die Bienen und unsere Bauern sind ein starkes Team.“

Mit Feldaufstellern, Wiesenfesten und in vielen persönlichen Gesprächen wollen die Bauern auf ihre Anliegen aufmerksam machen.