Herzogenburger Volksschule: Moser folgt auf Windl. Direktor leitet nach St. Andrä und Inzersdorf-Getzersdorf auch Herzogenburg.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 15. Juli 2020 (05:25)
Dreifach-Direktor freut sich auf neue Aufgabe: Bernhard Moser übernimmt neben St. Andrä und Inzersdorf-Getzersdorf auch die Leitung der Volksschule Herzogenburg.
Hans Kopitz

Ein forderndes Schuljahr ist zu Ende gegangen. Sowohl Pädagogen als auch Schüler hoffen, dass ab September wieder Normalität eintritt. Unabhängig von Corona kommen auf die Volks- und Mittelschule Veränderung zu; einerseits personeller, andererseits inhaltlicher Natur.

An der Volksschule stand Reinhard Windl 20 Jahre als Direktor zur Verfügung. Nun wechselte er in die verdiente Pension.

„Ich hatte ja jetzt neben meinen beiden Schulen auch die IT-Betreuung für zehn andere Schulen.“Bernhard Moser zeigt sich zuversichtlich für seine neue Aufgabe

Ein neuer Direktor übernimmt „das Regiment“ – und das ist niemand Geringerer als Bernhard Moser, der neben den Volksschulen in St. Andrä und Inzersdorf-Getzersdorf nun auch die Herzogenburger Volksschule leiten wird.

Moser, der am Dienstag seinen 51. Geburtstag feierte, ist zuversichtlich, dass auch die Übernahme der dritten Schule problemlos über die Bühne gehen wird. „Ich hatte ja jetzt neben meinen beiden Schulen auch die IT-Betreuung für zehn andere Schulen.“ Diese Betreuung gibt er im Zuge der Bestellung zum Leiter der Volksschule Herzogenburg jetzt ab.

Dass das neue Modell nicht überall Anklang findet, beweisen die Aussagen einiger Lehrkräfte: „Es wird auch soweit kommen, dass der Schulleiter an einer anderen Schule weilt und gerade nicht da ist, wenn eine dringende Entscheidung fallen soll. Wer soll sie dann treffen?“

Diese Probleme hat die Neue Mittelschule nicht, die ab Herbst das „Neue“ verlieren wird.

Änderungen an der Mittelschule

„Neu ist aber die Rückkehr zu den Leistungsgruppen in den Hauptgegenständen Deutsch, Englisch und Mathematik, man unterscheidet die AHS-Gruppe von der Standardgruppe ab der sechsten Schulstufe, was den unterschiedlichen Leistungsniveaus sehr entgegenkommt“, berichtet Pädagoge Alfred Hertlein-Zederbauer. Neu sind aber auch das gerade in Umbau befindliche Schwimmbad, das den hohen Stellenwert des Sportes an dieser Schule absichert.

Gerade das „Home-Schooling“ hat gezeigt, dass die Kinder eine besondere Ausbildung im digitalen Bereich benötigen.

Damit das auch entsprechend gelingt, bekommen die Kinder in den Eingangsklassen künftig ein verpflichtendes Angebot der digitalen Grundbildung, besonders eifrige Kinder können in der 3. und 4. Klasse den „Europäischen Computerführerschein“ (ECDL) ablegen. Auch die Computerräume werden mit neuester Hardware – neue Laptops in allen Computerräumen und Klassen – und Software – Microsoft Teams und Office 365 gratis für alle Schüler ausgestattet.

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