Proben sind im „Endspurt“

Erstellt am 22. Mai 2012 | 00:00
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Web-Artikel 5201
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KONZERT / Vorfreude steigt: Am Sonntag, 3. Juni, wird Haydns berühmtes Oratorium „Die Schöpfung“ in der Herzogenburger Stiftskirche vom Motettenchor aufgeführt. Stiftskirche aufgeführt.

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Ein volles Probenwochenende absolvierte nicht nur der Motettenchor, sondern auch das Orchester - im Bild links Bernhard Schandl, Marianne Scheib, Burgi Schaupp und Dr. Werner Hackl -, um für die „Schöpfung“ fit zu sein.HANS KOPITZ
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VON HANS KOPITZ

HERZOGENBURG / „Und laut ertönt aus ihren Kehlen, des Schöpfers Lob“ - treffend passend zu einem der großen Chöre aus Hadyns „Schöpfung“ probten die rund 100 Sänger des Motettenchores mit Dirigent Otto Schandl ein ganzes Wochenende für die Aufführung, die am Sonntag, 3. Juni, um 18 Uhr in der Stiftskirche über die Bühne gehen wird.

Feinschliff nach über  einem Jahr Probearbeit

Nach über einem Jahr Probearbeit für das Konzert zum 900- Jahr-Jubiläum galt es, an den letzten Details zu arbeiten und zu perfektionieren.

Den vielen Stiftsbesuchern an diesem Wochenende waren die kraftvollen Klänge aus dem Augustinussaal nicht entgangen, so steigen die Erwartungen für das große Event.

Die Erschaffung der Welt  in drei Abschnitten

Das Oratorium schildert, ausgehend vom Bibeltext der Genesis, die Erschaffung der Welt in drei Abschnitten: Im ersten Teil geht es um die unbelebte Natur.

Land und Wasser werden getrennt, Pflanzen bedecken die Erde, und die Gestirne - besonders eindrucksvoll „malt“ Haydn den Sonnenaufgang - erscheinen am Himmel.

Im zweiten Teil werden Gewässer, Luft und Erde mit Tieren bevölkert, wobei das sogenannte „Zoologische Rezitativ“, vom Bass-Solisten vorgetragen, einen Höhepunkt bildet.

Schließlich tritt im dritten Teil der Mensch in Gestalt von Adam und Eva auf den Plan. Gemeinsam mit Chor und Orchester stimmen sie den finalen Schlusschor an: „Singt dem Herrn alle Stimmen“.

Noch gibt es Karten  in der Raiba Herzogenburg

Die Vorfreude bei Chor, Orchester und Dirigent sowie beim Publikum ist groß, bis dann Anfang Juni „Vollendet ist das große Werk“ machtvoll in der Stiftskirche erklingen wird.

Übrigens: Karten für die Veranstaltung sind noch in der Raiffeisenbank Herzogenburg erhältlich.

Weitere Aufführungen folgen  im August und Oktober

Doch damit sind die Proben nur für einige wenige Wochen auf Eis gelegt, denn nach dem Augustinusfest am Dienstag, 28. August, wo Donbergers Missa in D aufgeführt wird, wartet eine weitere Herausforderung auf den Motettenchor.

Am Sonntag, 7. Oktober, wird der Gottesdienst aus der Stiftskirche in den ORF-Regionalradios direkt übertragen. Dabei wird der Chor die Christophorus-Messe von Ernst Schandl zur Aufführung bringen und damit die Jubiläumssaison „40 Jahre Motettenchor“ abschließen.

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