Ekelhaft: Mann entblößte sich vor 11-Jähriger in Traismauer

Erstellt am 10. März 2023 | 11:00
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Turnhalle Tatort Traismauer Sittenstrolch
Tatort: Am Parkplatz bei der Turnhalle lauerte der 32-Jährige seinem erst 11-jährigen Opfer auf.
Foto: NÖN, Günther Schwab
32-Jähriger Tullnerfelder stellte in Traismauer monatelang einem Kind nach. Er verfolgte das Mädchen zu Fuß und mit dem Rad.

Ein Sittenstrolch musste sich nun bei einem Prozess am Landesgericht für Abscheuliches verantworten. Fast ein Jahr lang lauerte der 32-Jährige einem erst 11-Jährigen Mädchen am Parkplatz der städtischen Turnhalle in Traismauer auf. Angeklagt wurde der Mann auch wegen weiterer geschlechtlicher Handlungen an verschiedenen Orten, er soll vor einem weiteren kleinen Mädchen masturbiert haben.

Der Angeklagte bekannte sich bei der Gerichtsverhandlung nur teilweise schuldig. Er gab zu, mehrere Male in der Öffentlichkeit masturbiert zu haben, unter anderem am FKK-Strand des Ratzersdorfer Sees. Den Vorwurf der beharrlichen Verfolgung und dass er vor einer 7-Jährigen onaniert haben soll, betritt er.

Der Tullnerfelder gab an, dass er als Sanitäter eine Zeit lang im Testzentrum in der Turnhalle in Traismauer tätig gewesen sei. Auf dem Parkplatz dieser Turnhalle hatte ihn das Mädchen immer gesehen. Die 11-Jährige beschrieb, dass sie jeden Tag auf ihrem Heimweg an der Turnhalle vorbei musste. Dort fiel ihr der Angeklagte auf, der sie fast täglich dort beobachtete. Das Kind erzählte, dass sich der Mann auch zwei Mal vor ihr entblößt hatte und ihr mehrere Male zu Fuß und auf dem Rad folgte: „Ich hatte sehr viel Angst“, so die 11-Jährige.

Ein 7-jähriges Mädchen soll den Perversen in Sitzenberg-Reidling auf einem Parkplatz beim Masturbieren gesehen haben. Das Kind durfte zum ersten Mal alleine einkaufen gehen, lief aber gleich wieder nach Hause. In diesem Fall wurde aufgrund von fehlenden Beweisen die Anklage fallen gelassen.

Ansonsten war alles klar: Die Richterin sprach den 32-Jährigen schuldig und verurteilte ihn zu fünf Monaten bedingter Haft. Außerdem muss er Psychotherapie in Anspruch nehmen und bekam ein Kontaktverbot zu seinem Opfer. Das Urteil ist rechtskräftig.

Übrigens: Der Mann ist selbst Vater einer Tochter.