Erstellt am 09. Dezember 2014, 13:17

von Hans Kopitz

Der dritte Anschluss bannt rund 400 Lkw. „Herzogenburg-Stadt“ ist für den Verkehr freigegeben worden. Dadurch werden tonnenschwere „Brummis“ aus Zentrum abgezogen.

Offizielle Freigabe der Anschluss-Stelle Herzogenburg-Stadt: Erich Hauptmann, Christoph Artner, Martin Michalitsch, Erwin Pröll, Josef Decker, Anton Heinzl, Klaus Schierhackl, Alois Schedl, Heidemaria Onodi sowie Thilo Deutsch und Dietmar Pfeiffer (von links). Foto: Hans Kopitz  |  NOEN, Hans Kopitz
Als heuer im März nach den umfangreichen Vorarbeiten der Baustart für die Rampen der neuen S-33-Anschlussstelle Herzogenburg-Stadt gegeben wurde, gaben sowohl Bürgermeister Franz Zwicker als auch Straßenbaudirektor Peter Beiglböck ein Versprechen ab: Anfang Advent, wenn die Straßenbau-Direktoren zum traditionellen Straßen-Advent ins Stift kommen, werden sie die Stadt schon über die neue Anschluss-Stelle erreichen können. Und so geschah es auch!

Abschluss nach fast zwei Jahren

Am vergangenen Freitag ist der neue Anschluss nach fast zwei Jahren Gesamtbauzeit von Landeshauptmann Erwin Pröll offiziell eröffnet und für den Verkehr freigegeben worden.

Gemeinsam mit dem Landeshauptmann, Nationalratsabgeordnetem Anton Heinzl, den Landtagsabgeordneten Heidemaria Onodi und Martin Michalitsch, den Asfinag-Vorständen Alois Schedl und Klaus Schierhackl sowie Bürgermeister Franz Zwicker stellten sich Vizebürgermeister Christoph Artner, Wirtschaftsstadtrat Erich Hauptmann und die beiden Kaba-Geschäftsführer Thilo Deutsch und Dietmar Pfeiffer - ihre Firma errichtete eine Weltkugel im Kreisverkehr - den Fotografen.

„Verbesserung der Lebensqualität“

„Diese wichtige Direktverbindung an die Kremser Schnellstraße verbessert die Standortqualität für die Wirtschaft, erhöht die Mobilität für die Pendler und bringt eine Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt Herzogenburg“, erklärte Landeshauptmann Erwin Pröll. 5,5 Millionen Euro wurden gemeinsam in den Neubau investiert. „Mit dem Bau haben wir auch umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt, die die Lebensqualität der Anrainer spürbar verbessern“, betonten die Asfinag-Vorstände Schedl und Schierhackl.

Auch Bürgermeister Franz Zwicker zeigte sich erfreut: „Jetzt bietet sich eine einmalige Chance, den Lkw-Verkehr aus dem Zentrum der Stadt zu bringen - die Verbots-Tafeln sind bereits aufgestellt.“ Die neue Anschlussstelle wird rund 400 Lkw aus dem Stadtkern abziehen.

Optimiert und teilweise neu gebaut wurde auch der Lärmschutz - alleine hier wurden 200.000 Euro investiert und eine wirksame Verbesserung der Lärmsituation für rund 3.500 Einwohner erreicht.