Ferialpraktikum als „Bestätigung meiner Studienwahl“. Vier Wochen bekam Cornelia Weninghofer Einblick in das Redaktionsleben der NÖN. Nun berichtet die Herzogenburgerin davon.

Von Cornelia Weninghofer. Erstellt am 13. September 2019 (05:55)
privat
Cornelia Weninghofer: „Lokal-Journalismus hat es mir angetan.“

Wie viele junge Österreicher habe ich mich entschieden, in den Sommermonaten ein Ferialpraktikum anzutreten. Weil ich im Oktober ein Journalismus-Studium beginne, fiel die Entscheidung für die Branche leicht. Durch einen Bekannten kam ich zur NÖN und durfte mich im August als Journalistin beweisen.

Zu Beginn war ich noch skeptisch und fragte mich, was da auf mich zukommen würde, doch schon nach einer Woche hatte der Lokal-Journalismus es mir angetan. Aufgaben wie Artikel von freien Mitarbeitern ins richtige Format bringen, Recherchieren durch Telefonate, Artikel selbst schreiben, aber auch auf diversen Events Menschen befragen und Fotos schießen, gehörten zu meinem Arbeitsalltag.

Ich durfte an einem Termin in einer umliegenden Gemeinde und einer Pressekonferenz teilhaben, und war als rasende Reporterin am Sommerfestival am Rathausplatz, auf der Kinderbibelwoche im Dom und bei den NÖ Kindersommerspielen im Stift Herzogenburg unterwegs. Ein langweiliger Bürojob ist etwas anderes, denn Abwechslung und interessante Geschichten waren stets gegeben.

Entgegen meiner Erwartung, aber zu meiner großen Freude, konnte ich bei Texten Hand anlegen. Bei insgesamt 13 Artikeln durfte ich mitwirken, sechs davon waren sogar mir allein überlassen. Das Recherchieren und Schreiben machte mir am meisten Spaß, da meine kreative Ader gefordert wurde.

Gelernt habe ich auch Einiges, sei es zum Thema Rechtschreibung, Ausdruck, technisches Wissen oder journalistische Weisheiten. Ich kann mit Überzeugung sagen, dass dieses Praktikum mir noch einmal bestätigt hat, dass ich die richtige Studienwahl getroffen habe.