Oberwölblingerin Weyrer (24) bei Bodypainting-WM dabei. Mit ihrem Modell Eva Holzinger betritt Alexandra Weyrer (24) erstmals die internationale Bühne.

Von Thomas Heumesser. Erstellt am 09. Juli 2019 (04:54)
Thomas Heumesser
Freuen sich auf die Weltmeisterschaft in Klagenfurt: Alexandra Weyrer und ihr Modell Eva Holzinger.

Im Zuge des Worldbodypainting-Festivals findet von kommenden Donnerstag bis Samstag in Klagenfurt die Weltmeisterschaft der Bodypainter statt. Mittendrin statt nur dabei ist Alexandra Weyrer aus Oberwölbling.

„Ich bin seitens der Schule bestmöglich gefördert worden“

Die vielen internationalen Künstler und Teilnehmer der WM verzaubern alljährlich tausende Besucher mit ihren atemberaubenden Kunstwerken. Heuer werden Künstler aus über 50 Nationen erwartet. Die Weltmeister werden hier in sechs verschiedenen Kategorien gekürt. Alexandra Weyrer qualifizierte sich in der World-Award-Kategorie „Facepainting“ und tritt am Freitag in Klagenfurt an. Dabei kann die 24-Jährige ihr Können erstmalig auf internationaler Ebene unter Beweis stellen. Begleitet wird sie von ihrem Modell Eva Holzinger, ebenfalls eine gebürtige Wölblingerin.

Alexandra Weyrer begann im März 2018 die berufsbegleitende Ausbildung zur Special-Make-Up-Artistin an der „Austria’s Make-Up-School“ in Wien. Erst im Zuge dieser Ausbildung entdeckte sie ihr Talent zur Körpermalkunst. „Ich bin seitens der Schule bestmöglich gefördert worden. Das war keine Selbstverständlichkeit, deswegen möchte ich mich bei Kursleiterin Gabriela Hajek-Renner, selbst dreifache Weltmeisterin in Bodypainting (Special Effect), sowie Trainer Helmut Fixl für die tolle Unterstützung bedanken.“ Die Diplomprüfung wird Sie nach der Weltmeisterschaft im September ablegen.

Wettbewerbserfahrung hat Alexandra noch keine. Für sie ist das Ganze noch sehr neu. „Ich bin stolz, überhaupt einen Startplatz bekommen zu haben“, erklärt Alexandra Weyrer. Erfahren hat sie davon im November. Sofort begann die Planung eines Kunstwerkes. Viele Stunden hat Modell Eva Holzinger seither am Schminkstuhl verbracht. „Wir hoffen auf ein gutes Abschneiden“, ist die Vorfreude unisono groß.