Starkoch Peter Heneis gab den Löffel ab. Das Gastspiel von Peter Heneis im mondänen Golfclub Atzenbrugg dauerte nur sieben Monate. Ab sofort steht der Traismaurer wieder beim Weingut Hutter in Krems hinter dem Herd.

Von Alex Erber. Erstellt am 11. Oktober 2019 (10:51)
Auf zu neuen gastronomischen Höhenflügen: Chefkoch Peter Heneis (rechts) und Jürgen Spendlingwimmer schwingen wieder im Weingut Hutter ihre Kochlöffel. Erster Höhepunkt ist das traditionelle Gansl, das von 1. bis 16. November zurbereitet wird.
Florian Zaiser

Knapp vor dem Ende der Saison hat Peter Heneis seinen Kochlöffel im Golf- und Freizeitresort Diamond Country Club in Atzenbrugg (Bezirk Tulln) an den Nagel gehängt. Er kehrte an die vorherige Wirkungsstätte, das Weingut Hutter am Kremser Weinzierlberg, zurück.

Starkoch Heneis zieht über das Kurzgastspiel am Golfplatz, es dauerte nur sieben Monate, eine positive Bilanz: „Es hat mir dort sehr gut gefallen und ich bin auch mit der Besitzerfamilie Guzy hervorragend ausgekommen.“

Was den Römerstädter nun zur Rückkehr in die Wachau veranlasst hat, wo er seinerzeit gemeinsam mit Jürgen Spendlingwimmer, der ebenfalls wieder an Bord ist, eine Haube erkochen konnte?

„Es hat einen Wechsel gegeben. Das Weingut Hutter gehört der Familie Nigl aus Senftenberg, die es seit Februar langfristig auf zehn Jahre verpachtet hat. Neue Pächter sind Uli Neuhauser und Harald Marker. Als ich von ihnen einen Anruf erhielt und gefragt wurde, ob ich mir meinerseits einen abermaligen Wechsel vorstellen könnte, habe ich zugesagt“, erläutert der 34-Jährige. Denn auch im Weingut Hutter hätten er und der 24-jährige Spendlingwimmer stets gerne aufgekocht.