Tourismus: Trekking-Routen offiziell eröffnet

Erstellt am 22. Mai 2022 | 16:40
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Gruppenfoto auf der Theyerner Höhe: Walter Pernikl (Tourismusverband NÖ-Zentral), geschäftsführender Gemeinderat Patric Pipp (Nussdorf), Stadtrat Rudolf Hofmann (Traismauer), geschäftsführender Gemeinderat Franz Gleiß (Inzersdorf-Getzersdorf), Stadtrat Kurt Schirmer (Herzogenburg; von links).
Foto: Stadtgemeinde Herzogenburg
Fünf neue Strecken führen durchs Untere Traisental, den Fahrern stehen 75 Kilometer zur Verfügung.

Seit Kurzem bereichern fünf neue Trekking-Strecken das Mountainbike-Angebot im Unteren Traisental. Bei der feierlichen Eröffnung bat Stiftsdechant Mauritius Lenz um Gottes Segen für ein unfallfreies Raderlebnis.

Die „Paraplui-Tour“, „Wasser zu Wein-Tour“, „Venusberg-Tour“ samt „Oschneida“ und die „Herzogenburger Reblaus-Tour“ erweitern ab sofort das Streckennetz. Sie führen über Feld- und Güterwege durch Weinberge, Wälder und Kellergassen zu Aussichtspunkten, Schlössern und mystischen Orten. Kurzum – Radfahrer lernen die schönsten Seiten der Region kennen.

Vertreter der fünf Gemeinden Inzersdorf-Getzersdorf, Nussdorf, Sitzenberg-Reidling, Traismauer und Herzogenburg haben, wie ausführlich berichtet, in den vergangenen eineinhalb Jahren an der Streckenführung, der Beschilderung und den Beschreibungstexten gefeilt. Sie wurden dabei von Monika Heindl (NÖ Regional), Susanne Heil und Norbert Dürauer (Mostviertel Tourismus) begleitet.

Unterstützung fand das Projekt durch Förderung des Landes NÖ. Tourismus- und Sportlandesrat Jochen Danninger zeigte sich über 75 zusätzliche Kilometer erfreut und unterstrich den Trend zum Radfahren und Mountainbiken.

Appell an das „Fair Play“

Besonders wichtig war den Projektverantwortlichen, dass es festgelegte Routen und Regeln für die Nutzung gibt. Viele Streckenabschnitte wurden bereits von Radfahrern genutzt. Bei allen Startpunkten wird an die Fair-Play-Regeln erinnert. Die Wege sollen nur während der fixierten Zeiträume benutzt werden. Ein respektvoller Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt ist dabei oberstes Gebot.